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Diebstahl in Rheindorf?26-Jähriger soll in Wohnung von Bekanntem eingestiegen sein

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Amtsgericht LEV

Das Amtsgericht in Opladen.

Leverkusen – Der brandneue Fernseher: weg. Auch der Laptop. Als ein 35-jähriger Rheindorfer im Februar vergangenes Jahres mit seiner frisch Verlobten in seine Wohnung in der Elbestraße zurückkehrt, sieht er sofort, dass die Wohnzimmertür eingetreten, die Vase umgekippt ist und dass seine zwei Geräte fehlen. Im Verdacht: Sein 26-jähriger Bekannter.

Den sah der 35-Jährige, der mittlerweile in Köln wohnt, vor dem Amtsgericht in Opladen am Montag wieder. Der Bekannte, mittlerweile wegen schweren Diebstahls angezeigt, hatte im Jahr zuvor ein Jahr lang bei ihm gewohnt. Ihr Verhältnis sei „sehr gut gewesen“, schildert der 35-Jährige. Was zum Bruch geführt hat, bleibt vor Gericht unklar. Der Mann habe die Wohnungsschlüssel zurückverlangt, sie aber nie erhalten, erklärt er.

Mutmaßlicher Einbruch auch in Köln

Das soll aber nicht die einzige Tat des 26-jährigen Angeklagten sein, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. In Köln soll er im März 2021 in Ehrenfeld in ein Kiosk und in eine zweite Wohnung nebenan eingebrochen sein. Die Frau habe die Terrassentür auf kipp gelassen, heißt es, der Angeklagte soll sie mit einem Besenstiel aufgehebelt haben. Laut Anklage habe er das Laptop mitgehen lassen, er versteckte es unter einem Holzbrett im Garten. Die Frau fand es zwei Tage später, erzählt sie vor Gericht.

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Auch der Kioskbesitzer wurde als Zeuge befragt. Er hatte die Polizei gerufen, nachdem er auf seiner Überwachungsapp einen Alarm für sein Kiosk erhalten hatte und dahin gerannt sei. Vor Gericht zeigte er mehrere Aufnahmen der Überwachungskameras.

Nachdem das Schöffengericht alle Beweise gesichtet hatte, stand fest: Der Einbruch in Rheindorf konnte dem 26-Jährigen nicht nachgewiesen werden, für das Delikt in Ehrenfeld wurde der Mann aber zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten mit Bewährung verurteilt.