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SponsorenlaufDie „Karawane“ zieht von Schlebusch nach München

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Die Schülerinnen der Gesamtschule Schlebusch starten den Sponsorenlauf.

Die Schülerinnen der Gesamtschule Schlebusch starten den Sponsorenlauf.

Laufen, schwitzen, zusammenhalten: In Schlebusch ist die „Karawane“ auf dem Weg nach München gestartet.

Es ist ein ungewöhnlicher Anblick vor dem Schulgebäude an der Ophovener Straße: Sportkleidung, aufgeregte Gesichter, letzte Umarmungen und der Start in eine 550 Kilometer lange Reise. Am Dienstag hat die „Karawane“ der Gesamtschule Schlebusch begonnen. 41 Schülerinnen und Schüler machen sich zu Fuß auf den Weg nach München. Der Sponsorenlauf findet bereits zum 19. Mal statt und hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Schuljahres entwickelt. Das Ziel der Gruppe ist der Münchner Marienplatz, erreicht werden soll er am Samstagmittag, nach mehreren Tagen unterwegs durch Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern.

550 Kilometer als Gemeinschaftsprojekt

Die Gruppe setzt sich aus 24 Jungen und 17 Mädchen zusammen. Acht Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr erstmals dabei. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass mindestens fünf Kilometer am Stück gelaufen werden können. Die Auswahl der Teilnehmenden begann bereits Anfang März. Die Route führt die Gruppe zunächst bis nach Grengel im Südosten Kölns.

Weitere Stationen sind unter anderem Limburg an der Lahn mit einem kurzen Aufenthalt, Wiesbaden mit Übernachtung in einer Schule sowie Würzburg und Nürnberg. Die vierte Nacht verbringt die Gruppe im oberbayerischen Mammendorf, bevor es auf die letzte Etappe Richtung München geht. Auch Ausflüge in die Städte und gemeinsames Kochen stehen auf dem Programm. Am ersten Abend soll es Curryreis geben. 

Die Karawane ist gestartet. In diesem Jahr nehmen 41 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch teil.

Die Karawane ist gestartet. In diesem Jahr nehmen 41 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schlebusch am Sponsorenlauf teil.

Laufen für die eigene Schule

Der sportliche Aufwand hat einen klaren Zweck: Mit der  „Karawane“ werden Spenden für die Schule gesammelt. In diesem Jahr soll der Erlös in den Ausbau des Ganztagsbereichs fließen und damit direkt den Schülerinnen und Schülern zugutekommen. Finanziert wird die Reise durch Elternbeiträge von 250 Euro pro Teilnehmer. Auch die meisten  Sponsoren kommen aus dem privaten Umfeld wie Familien, Freunde und Nachbarn. In den vergangenen Jahren kamen dabei regelmäßig fünfstellige Beträge zwischen 10.000 und 13.000 Euro zusammen.

Ein Projekt mit Geschichte

Mehrere Bullis und Anhänger sind im Einsatz, acht Lehrkräfte sowie Daniela Seel, gelernte Krankenschwester und Freundin von Lehrer Dirk Rodehüser, sorgen für Organisation und Betreuung unterwegs. Der Lehrer für Sport und Sozialwissenschaften prägt die Karawane seit Jahren. Für ihn ist das Projekt längst mehr als eine Klassenfahrt im Laufschritt. Touren nach Paris, Prag oder zur Zugspitze zählen zu seinen bisherigen Höhepunkten. Entscheidend sei aber jedes Jahr aufs Neue die Energie und Begeisterung der Jugendlichen, sagt er. Genau die sei auch diesmal wieder der Motor der „Karawane“.