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Sportplätze, InvestitionenDer Leverkusener Sportpark in Zahlen

Die EVL und der Sportpark Leverkusen haben ihren Kooperationsvertrag bis 2030 verlängert – ein Blick auf den städtischen Sportanlagen-Betreiber.

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Der EVL-Halbmarathon findet im kommenden Jahr zum 25. Mal statt

Der EVL-Halbmarathon findet im kommenden Jahr zum 25. Mal statt

Die EVL und der Sportpark Leverkusen verlängern die Zusammenarbeit bis 2030. "Mit der Verlängerung des Vertrages bis zum Jahr 2030 schaffen beide Partner frühzeitige Planungssicherheit und bekräftigen ihr gemeinsames Engagement für den Sport in Leverkusen", schreibt die Stadtverwaltung dazu in einem Statement.

Seit mehr als 20 Jahren arbeiten die EVL und der Sportpark Leverkusen zusammen – sichtbar vor allem beim jährlichen Halbmarathon, den die EVL als Namensgeber sponsort. „Wir freuen uns sehr, die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der EVL bis 2030 fortsetzen zu können. Die Vertragsverlängerung sorgt für eine wichtige Planungssicherheit“, erklärt Nelly Schreiner, Betriebsleiterin des Sportpark Leverkusen.

Ein Überblick über den Sportpark in Zahlen

11 Freiluft-Sportplatzanlagen betreibt der Sportpark. Zehn davon sind an Vereine übertragen, die Anlage am Opladener Birkenberg betreibt der Sportpark selbst. Sie ist, neben dem Sportplatz des TuS Rheindorf, auch die letzte Anlage, die noch mit einem Ascheplatz anstelle des mittlerweile üblichen Kunstrasens für Fußballspiele ausgestattet ist. Beide sollen mit Hilfe von Fördermitteln baldmöglichst modernisiert werden. In den bisherigen Vergaberunden der „Sportmilliarde“ des Bundes gingen die Projekte aber leer aus.

Birkenberg   Foto: Ralf Krieger

Der Sportplatz Birkenberg wartet auch eine Sanierung

4 Sportplätze hat der Sportpark Leverkusen kürzlich auf Flutlichtanlagen mit LED-Technik umgestellt: In Hitdorf, Bergisch Neukirchen, Lützenkirchen und Schlebusch.

67.831 Schwimmgäste haben die beiden Freibäder des Sportparks in dieser Sommersaison besucht: 19.651 Kinder und Erwachsene im Calevornia und 48.180 im Wiembachtal. Die damit äußerst gut besuchte Saison dauerte vom 23. Mai bis zum 6. September.

83 Jungen und Mädchen haben zum Ende des Sommers im Wiembachtal eine Prüfung für ein Schwimmabzeichen abgelegt. Organisiert hatte den Aktionstag fürs Abzeichen die Schwimmschule Aqua-Vital des Sportparks Leverkusen.

Viel Betrieb im Freibad Wiembachtal

Viel Betrieb im Freibad Wiembachtal

32 Millionen Euro hat der Sportpark seit 1998 in seine Anlagen investiert, davon rund 8,2 Millionen Euro in die Spielfelder der Sportplatzanlagen. Nicht genug, um alle Sportstätten in gutem Zustand zu halten. Für die Jahre 2026 bis 2030 plant der Sportpark daher trotz angespannter Haushaltslage weitere zehn Millionen Euro an Investitionen. Einen Großteil davon, um strukturelle Probleme zu beheben, die seit Jahren aufgeschoben wurden. In den Jahren 2026 bis 2030 will der Sportpark alleine rund 3,98 Millionen Euro in das Calevornia investieren. Vor allem die 35 Jahre alten Außenbecken und die Dachflächen seien dringend sanierungsbedürftig.

700.000 Euro muss der Sportpark nach eigenen Angaben in den kommenden vier Jahren in die Ostermann-Arena an der Bismarckstraße investieren. Die frühere Wilhelm-Dopatka-Halle ist das größte Sorgenkind unter den Sporthallen. Die Mehrzweckarena, in der unter anderem Basketball und Handball gespielt werden, steht seit Jahren auf der städtischen Schadstoffliste. Zudem müssen unter anderem die elektrische Beschallungsanlage und die Fensteranlage komplett saniert werden. Brandneu ist hingegen die Dreifachsporthalle an der Werkstättenstraße. Der hochmoderne Bau für rund 19 Millionen Euro wurde im September eröffnet .

3,98 Millionen Euro will der Sportpark in den Jahren 2026 bis 2030 in das Calevornia investieren. Insgesamt bescheinigt das Weißbuch dem Bad einen guten Zustand, vor allem die 35 Jahre alten Außenbecken und die Dachflächen seien aber dringend sanierungsbedürftig. Ob es während der Sanierungen zu Schließungen oder Einschränkungen für den Schwimmbetrieb kommt, geht aus dem Bericht nicht hervor.