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MitsingkonzertLeverkusen singt wieder für die Karnevalszüge

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Zu „Lev singt“ kamen in diesem Jahr rund 850 Besucher, die fleißig mitsangen.

Zu „Lev singt“ kamen in diesem Jahr rund 850 Besucher, die fleißig mitsangen.

Der Kartenvorverkauf für die neue Auflage von „Lev singt“ im Januar 2027 hat begonnen.

In diesem Jahr das Comeback nach sieben Jahren Pause, Anfang 2027 die Fortsetzung und auch die Finanzierung für ein weiteres Jahr ist schon gesichert: Das große Mitsingkonzert „Lev singt“ bleibt bestehen. Die nächste Ausgabe findet am Freitag, 29. Januar 2027, erneut im Terrassensaal des Forums statt. 

„Wir wussten nicht, wie groß die Lust der Leverkusener darauf nach sieben Jahren Pause noch ist“, sagt Arthur Horváth. Die Lust war groß: Die Stadt musste die Plätze von geplanten 800 auf 850 aufstocken, berichtet der Leiter für Kultur und Stadtmarketing, der das Konzert veranstaltet, moderiert und auch teilweise selbst musikalisch begleitet. „Da ist nämlich der Vorteil: Ich koste keine Extra-Gage.“

9000 Euro für die Züge

Und was an Ausgaben eingespart werden kann, kommt dem Gesamtergebnis zugute und damit dem guten Zweck. Die Einnahmen fließen erneut an die Leverkusener Karnevalszüge. 9000 Euro konnte die Stadt von der letzten Ausgabe an das Festkomitee Leverkusener Karneval (FLK) überweisen, das das Geld auf die Veranstalter der fünf Züge in der Stadt aufgeteilt hat. „Wir haben dafür extra einen Schlüssel entworfen“, berichtet FLK-Vorsitzender Thomas Loef. Je nach Höhe der Kosten für Sicherheit und Ordnung für die einzelnen Züge werde das Geld aufgeteilt – die lägen in Wiesdorf natürlich höher, als in Lützenkirchen.

Thomas Loef, Thomas Eimermacher, Arthur Horvath

Thomas Loef, Thomas Eimermacher, Arthur Horvath

„Das Konzert ist für uns wieder ein Schritt dahin, dass die Züge stattfinden können“, sagt Loef und bedankt sich bei der EVL, die das Konzert als Hauptsponsor ermöglicht. „Alle feiern gerne, aber wenige engagieren sich gerne“, fasst Geschäftsführer Thomas Eimermacher zusammen. Daher sei Unterstützung dieser Art von städtischen Unternehmen wichtig, um das Brauchtum zu sichern. Und wenn man dabei auch noch vielen Menschen – bis zu 1000 sollen dieses Mal kommen können – einen schönen Abend bereiten kann, sei das auch im Sinn der Marketingabteilung der EVL. Und somit ein Gewinn für alle.

Von Karneval bis Abba

Gesungen wird erneut ein Mix von Hits aus dem Karnevals-, Schlager- und Pop-Bereich. Die Texte werden auf eine Leinwand projiziert; willkommen sind auch Menschen, die nicht regelmäßig singen. Unterstützt wird das Publikum von der Sängerin Sarah Bouwers, dem kölsch-chinesischen Pianovirtuosen Yuhao Guo, einem singenden Elferrat und echt kölschen Überraschungsgästen. Der Saal wird mit Tischen und Stühlen wie bei einer Karnevalssitzung gestaltet. Für Bewirtung ist gesorgt, die Plätze sind frei wählbar. Kostüme sind erwünscht.

Ein Teil der Lieder aus dem letzten Jahr werde übernommen, verrät Horváth. „Auf jeden Fall: ‚In unserem Veedel‘, das war ein echter Gänsehautmoment.“ Aber auch viele Mails mit Musikwünschen hätten ihn erreicht, mehrfach zum Beispiel „Marmor, Stein und Eisen bricht“. „Dann machen wir das halt“, sagt Horváth schmunzelnd. 


Karten im Vorverkauf

„Lev singt“ findet statt am Freitag, 29. Januar 2027, im Terrassensaal des Forums, Beginn ist um 19.11 Uhr. Der Eintritt kostet 19,11 Euro zuzüglich Gebühren; mit EVL-Card 15 Euro im EVL City Point. Karten können auch online über Reservix bestellt werden. (stes)