Nach einem Alarm in Refrath am frühen Montagmorgen (8.6.) flieht ein Täter durch die Nacht – beide Verdächtigen aus Gummersbach landen im Polizeigewahrsam.
Tatort JuweliergeschäftFlucht durch die Nacht – direkt in die Arme der Polizei

Geradewegs in die Arme der Polizei ist einer der mutmaßlichen Einbrecher aus einem Refrather Juweliergeschäft gelaufen. (Symbolfoto)
Copyright: Polizei Rhein-Berg (Symbolfoto)
Als die Alarmanlage des Juweliergeschäfts an der Dolmanstraße in der Nacht zum Montag (8. Juni) schrillt, bleibt den mutmaßlichen Einbrechern nur wenig Zeit. Wenige Minuten später ist das Gebäude bereits von mehreren Streifenwagen umstellt. Einer der Täter versucht noch zu fliehen – doch die Polizei ist schneller.
Gegen 3.50 Uhr geht der Alarm bei dem Juwelier ein. Mehrere Streifenwagen der Polizei Rhein-Berg machen sich sofort auf den Weg nach Refrath. Als die Beamten das Geschäft umstellen, entdecken sie auf der Gebäuderückseite eine eingeschlagene Fensterscheibe. Offenbar hatten sich die Täter auf diesem Weg Zutritt zu den Geschäftsräumen verschafft.
Als ein Mann die Polizei entdeckte, versuchte dieser umgehend zu fliehen. Das misslang ihm.
Dann kommt Bewegung in die Situation: Einer der Männer bemerkt die Polizisten und ergreift die Flucht. Weit kommt er jedoch nicht. „Als ein Mann die Polizei entdeckte, versuchte dieser umgehend zu fliehen. Das misslang ihm“, berichtet Bastian Wirtz von der Pressestelle der Polizei Rhein-Berg. Die Beamten nehmen ihn noch am Tatort fest.
Währenddessen durchsuchen weitere Einsatzkräfte das Gebäude. Dort stoßen sie auf einen zweiten Verdächtigen, der ebenfalls vorläufig festgenommen wird. Damit endet der Einbruch, bevor die Täter unerkannt verschwinden können.
Festgenommene mutmaßliche Einbrecher kommen aus Gummersbach
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Männer aus Gummersbach. Einer von ihnen ist laut Polizei kein Unbekannter: Er sei bereits mehrfach wegen Wohnungseinbruchdiebstahls polizeilich in Erscheinung getreten.
Beide Tatverdächtigen wurden zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht und dort ins Gewahrsam eingeliefert. Noch am Montag sollten sie einem Haftrichter vorgeführt werden.
