Abo

BauprojekteKürten sucht Objektplaner für Sporthallen

2 min
Zu sehen ist ein Rohbau für Sporthallen am Schulzentrum Kürten.

Aktuell steht nur der Rohbau für die Sporteinrichtungen am Schulzentrum in Kürten.

Das Verfahren für die Sporthallen läuft.

Am 10. August will die Kommune Klarheit haben, welches Planungsbüro für die Objektüberwachung beim Bau der beiden Sporthallen am Schulzentrum Kürten den Zuschlag bekommt. Derzeit ruhen die Arbeiten, nach der Trennung von den vorherigen Planern. Ein erstes Vergabeverfahren blieb erfolglos, dieses allerdings noch mit Blick auch auf die Gebäude der Gesamtschule. Nun sind die Projekte aufgeteilt: Gesucht wird ein Büro, das sich ausschließlich auf die Fertigstellung von Sülztalhalle und Gymnastikhalle fokussiert. Beide Sporteinrichtungen befinden sich aktuell im Rohbau.

In einer ersten Planungsstufe können sich interessierte Objektplaner bewerben, über die gängigen Vergabeplattformen sind die Dokumente europaweit einsehbar. Wunsch von Bürgermeister Mario Bredow (parteilos) ist es, möglichst zügig voranzukommen. Schulen und Vereine warten auch sehnsüchtig auf die Fertigstellung.

Verhandlungen noch vor den Sommerferien

Referenzen müssen die Objektplaner vorweisen, bevorzugt über langjährige Erfahrungen in der Baubranche. Nach Auswertung der eingereichten Anträge, sichtet die Verwaltung und wählt Unternehmen aus. Diese werden aufgefordert, ein Erstangebot abzugeben. Ende Juni, noch vor den Sommerferien, sollen Verhandlungstermine mit den Bietern folgen.

Endangebote, so kommuniziert es Kürtens Bürgermeister, müssten dann Mitte Juli im Rathaus eintreffen. Nach erneuter Auswertung und Begutachtung der wirtschaftlichen Aspekte soll am 10. August der Zuschlag für einen Objektplaner erteilt werden. Damit wäre man nur einen Monat im Verzug hinter dem ursprünglichen Zeitplan, betonte zuletzt Kürtens Bürgermeister. Nach zügiger Einarbeitung in die Materie wird es in den darauffolgenden Schritten um Abstimmungen mit den am Bau der Sporthallen beteiligten Unternehmen gehen. Mittlerweile ruht seit Herbst 2025 die Baustelle am Schulzentrum.

In Betrieb gehen sollen die beiden Sporthallen zum Jahresende 2027 – das ist allerdings abhängig von der Suche nach dem Planungsbüro. Ob die Gebäude der Gesamtschule im Anschluss saniert werden, entscheidet die Politik in diesem Sommer. Vor den Sommerferien soll aufgrund einer umfassenden Kostenprognose eine Entscheidung fallen, ob es die weiteren Sanierungsschritte geben wird. Ein Büro erarbeitet eine Entscheidungsgrundlage.