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Die letzte Patrone für Kürtens Schulsanierung

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Das Foto zeigt den Rohbau der beiden Kürtener Sporthallen

Im Rohbau liegen derzeit die beiden Sporthallen am Schulzentrum

Noch sind nicht alle Fragen für einen Neubau der Gesamtschule in Kürten geklärt

Es ist die letzte Patrone bei der Schulsanierung. Wenn es diesmal nicht gelingt, wird der Schaden für alle in Kürten immens sein. Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrpersonen haben eine moderne Schule mit Zukunft verdient. Andernfalls wäre der Schulstandort Kürten bedroht, mit allen Konsequenzen.

Jetzt muss zunächst der Neubau beziehungsweise die Kernsanierung der beiden Sporthallen mit einem neuen Planungsbüro zügig vollendet werden und dann schwungvoll ein Wettbewerb zur Gestaltung des Schulgeländes ausgeschrieben werden. So hat es Geschäftsbereichsleiter Michael Advena schon zu Beginn der Debatten kommuniziert.

Offensive Kommunikation

Eine breite Mehrheit steht hinter der Neubau-Entscheidung, auch das ist gut. Bürgermeister Mario Bredow hat sich für eine offensive Kommunikation entschieden, und damit einen starken Rückhalt bekommen. Auch das ist ein guter Ausgangspunkt. Jetzt kommt ein „Aber“. Ein passender Bauplatz für die Schule muss noch gefunden werden. Dieser muss zur Verfügung stehen, während nebenan noch unterrichtet wird. Dass es auch Bedenken beim Sportplatzgelände gibt, ist nachvollziehbar.

Der jetzige Fußballplatz hat Tartanbahn und Leichtathletikanlagen und ist ein Schmuckstück. Eine Reduzierung auf ein Fußballfeld, sollte es so kommen, wäre ein zu großer Verlust für alle in Kürten und ein Rückschritt. Und die Standortfrage des Ersatzplatzes ist auch noch offen. Der Sport darf für den Neubau nicht geopfert werden. Nicht zuletzt müssen auch der Sportverein DJK Montania als Nutzer und auch die katholische Kirche gehört werden.

Schließlich liegt der Sportplatz im Eigentum der Kirche, die Gemeinde hält ihn in Erbpacht. Bei aller Zuversicht: Es bleiben viele Fragezeichen. Noch ist es viel zu früh, um aufzuatmen. Und der Ausblick auf die finanziellen Folgen für die Kürtener Bürger steht ebenfalls noch aus.