Overather Ausschuss nimmt Stellung zu Engelskirchener Windkraftplänen am Heckberg.
Politiker protestierenOverather wollen keine Windräder vor ihrem Stadtgebiet

Eine Windkraftanlage wie diese hier möchte die Mehrheit des Overather Bau- und Planungsausschusses nicht an der Overather Gebietsgrenze.
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Mit der geplanten Windkraftanlage in der Nachbargemeinde Engelskirchen haben sich die Mitglieder des Overather Bau- und Planungsausschusses beschäftigt. So soll im Bereich Heckberg eine solche Anlage, angrenzend an den Marialindener Ortsteil Federath entstehen. Wie Ausschussvorsitzender Alexander Willms (CDU) erklärte, sei die Frist für eine Beteiligung der Stadt Overath zwar abgelaufen, die CDU wolle aber die Verwaltung mit einer formlosen, also nicht rechtlich bindenden, Stellungnahme beauftragen.
Willms stellte klar, dass die CDU dies nicht beantrage, „weil wir grundsätzlich gegen Windkraft sind, sondern weil wir die Position für falsch halten“. Zum einen befinde sich die Anlage sonst unmittelbar an der Overather Gebietsgrenze und zudem in einem Naherholungsgebiet. Außerdem müssten die Versorgungsfahrten für das anzuliefernde Material sehr wahrscheinlich über Overath verlaufen. „Wir wurden darüber hinaus zu keinem Zeitpunkt dazu befragt, was wir als Stadt Overath davon halten“, meinte Willms abschließend. Die genaue Formulierung werde der Verwaltung überlassen.
Grünen enthalten sich beim Protest gegen Windenergieanlagen
Für Ruth Rocholl (SPD) sprach nichts gegen eine solche Stellungnahme. „Aber die Verwaltung sollte es auch so formulieren, dass wir keine Windkraftgegner sind, sondern nur die Stelle problematisch ist“, sagte sie und erhielt dafür zustimmendes Nicken aus der Verwaltung.
Aus der Fraktion der Grünen kündigte Monika Reddemann an, dass man sich enthalten werde und Tim Scherer (FDP) meinte, dass seine Fraktion mitgehe.
Bei drei Enthaltungen seitens der Grünen wurde die Stellungnahme in Auftrag gegeben.
