Die Gründerinnen der Montessori Schule berichten über den aktuellen Stand. Ob das Gebäude in Immekeppel genutzt werden kann, sei noch offen.
Vorläufiger Schulstart 2027Schulgründung in Overath: Gebäudefrage in Immekeppel weiterhin offen

Ob das Gebäude in Immekeppel als Schule genutzt werden darf, ist weiterhin offen.
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Zuletzt hatte man von den Entwicklungen in Sachen „Montessorischule Bergisches Land“, die in Immekeppel entstehen soll, im Juni im Rahmen des Overather Schul- und Sportausschusses erfahren. Nun vermelden Alexandra Metzner und Daniela Bussmann, die Gründerinnen der Montessori Schule, in einer Pressemitteilung den neuen Stand der Dinge.
„Trotz der weiterhin offenen Gebäudefrage wurde die Gründung in den vergangenen Monaten deutlich konkreter – personell, organisatorisch, pädagogisch und bei der Einbindung von Eltern und Unterstützern“, erklären die beiden und nehmen damit Bezug auf die Immobilie in der Straße Brodhausen 1, die nach wie vor der favorisierte Schulstandort sei.

Metzner (links) und Bussmann
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Umnutzung des Gebäudes – Entscheidung sei noch nicht gefallen
Der Schulstart ist inzwischen für Sommer 2027 angesetzt. Entscheidend dafür sei, dass alle Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt werden konnten. Die Prüfung der Unterlagen und die Genehmigung erfolge dabei durch die Bezirksregierung Köln.
Um das Gebäude in Immekeppel allerdings als Schule nutzen zu können, muss beim städtischen Bauamt eine Nutzungsänderung beantragt werden. „Die offizielle Bauvoranfrage zur Umnutzung des Gebäudes in Brodhausen und Immekeppel wurde beim Bauamt in Overath eingereicht und die Gespräche mit Bauamt und Architekt wurden fortgeführt“, teilen Metzner und Bussmann mit. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
Das Stammteam stehe, die Suche nach weiteren Lehrkräften laufe weiter
Es hätten auch weitere Gespräche mit potenziellen Lehrkräften und Bewerberinnen und Bewerbern aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen stattgefunden. Schon im Juni berichteten die Schulgründerinnen, dass sie über Anzeigen auf Bewerbungsportalen ein Stammteam zusammenstellen konnten, das den Hauptteil der Schulstunden abdecke.
Nun fänden regelmäßige Treffen mit dem Lehrkräfteteam statt, wobei unter anderem an der konkreten pädagogischen Umsetzung gearbeitet werde. „Im Rahmen von Workshops zur Organisationsentwicklung wurden Zuständigkeiten, Aufgaben und Strukturen innerhalb der künftigen Schule weiter konkretisiert.“
Die Suche nach weiteren Lehrkräften laufe dennoch weiter. Aktuell würden hierzu Stellenanzeigen unter anderem über Social Media und WhatsApp verbreitet.
Unterstützung durch Freiwillige
Ein Grundgedanke von Bussmann und Metzner war auch die freiwillige Einbindung von Eltern und anderen Unterstützern, sowohl in den Vorbereitungen für die Gründung als auch später, wenn sie eröffnet ist.
Diese Unterstützerarbeit sei Dank Freiwilliger, die sich meldeten, weiter ausgebaut worden. „Eine Schulgründung ist komplex und aufwendig. Dafür braucht es das Wissen, Können und die Einsatzbereitschaft von vielen Menschen. Nur gemeinsam können wir das Ziel erreichen“, erklären sie.
Für die Bereiche Spenden und Fördermittel, Medien und Design sowie IT gebe es inzwischen konkrete Arbeitsgemeinschaften und aktive Unterstützer. Für die Treffen der Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter und der Arbeitsgemeinschaften sei inzwischen auch ein eigener Raum gefunden worden.
Weitere Informationsveranstaltungen geplant
Wie die Schulgründerinnen ankündigen, sind im November drei weitere Informationsveranstaltungen für interessierte Eltern und Lehrkräfte geplant, es seien nämlich noch Schulplätze frei. Nach den Infoveranstaltungen starte dann das offizielle Anmeldeverfahren. Eltern, die von ihrem Konzept überzeugt sind und Teil unserer Schulgemeinschaft werden wollen, könnten den Anmeldebogen für ihr Kind dann einreichen, danach folgten ein Elterngespräch und bei gegenseitiger Zusage die Unterzeichnung des Schulvertrags.
Wichtig zu wissen sei hierbei, dass sich der Schulvertrag automatisch durch eine entsprechende Klausel auflöse, sollte es für Sommer 2027 nicht mehr zu einer Genehmigung kommen. Daher müssten Eltern ihr Kind zusätzlich an einer bestehenden Schule anmelden.
Bei den Infoveranstaltungen können Interessierte die Gründerinnen und das Konzept der geplanten Schule kennenlernen.
Zudem informieren die Initiatorinnen über den aktuellen Stand der Gründung, die nächsten Schritte und den geplanten Schulstart im Sommer 2027.
Die geplanten Veranstaltungen finden am Freitag, 6. November, um 18 Uhr, am Samstag, 7. November, um 10 Uhr sowie am Freitag, 13. November, um 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Schulgebäude in Immekeppel, Brodhausen 1 in Overath. (jro)
