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Bedburger NeubaugebietLetzte Grundstücke in der Ressourcenschutzsiedlung in der Verlosung

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Zu sehen ist die Baustelle eines Mehrfamilienhauses in der Ressourcenschutzsiedlung.

Die Stadt Bedburg verlost die letzten freien Grundstücke in der Ressourcenschutzsiedlung in Kaster. Das Neubaugebiet ist fast komplett gefüllt.

Die Stadt Bedburg bietet in Kaster zwei kleine Grundstücke für den Bau von Doppelhaushälften per Losverfahren an.

Die Ressourcenschutzsiedlung, Vorzeigeprojekt der Stadt Bedburg in Sachen Nachhaltigkeit, ist nahezu gefüllt. Die Stadt verlost die letzten beiden freien eigenen Grundstücke in dem Neubaugebiet in Kaster. Dabei handelt es sich um Flächen für jeweils eine Doppelhaushälfte mit 310 beziehungsweise 269 Quadratmetern.

Die Anmeldefrist für das Losverfahren endet am 31. Juli. Eine Bewerbung ist sowohl online als auch postalisch möglich. „Zur Reduzierung des Verwaltungsaufwandes bittet die Verwaltung jedoch darum, möglichst die Online-Anmeldung zu nutzen“, teilt die Stadtverwaltung mit. Möglich ist das über eine Anmeldemaske, die die Stadt unter www.bedburg.de (im Bereich „Aktuelles“ oder unter dem Suchbegriff „Baugrundstücke“) eingerichtet hat. Auch alle Interessenten, die sich bereits für den Newsletter für städtische Baugrundstücke angemeldet haben, müssen sich dort gesondert bewerben.

Bedburg: Nach Unwetter noch immer nicht alle Bewohner wieder zurück

Wer sich auf dem Postweg bewerben will, muss ebenfalls den Weg über die Homepage der Stadt gehen und sich einen Interessentenbogen ausdrucken. Er soll aufgefüllt an die Stadtverwaltung gesendet werden: Stadt Bedburg, Fachdienst 5 – Stadtplanung, Bauordnung, Wirtschaftsförderung, Am Rathaus 1, 50181 Bedburg; Fax: 02272/402149; E-Mail: m.teich@bedburg.de. Auf der Homepage finden Interessentinnen und Interessenten neben den Bewerbungsunterlagen weitere Informationen zum Baugebiet.

Die Ressourcenschutzsiedlung in Kaster ist Teil des Projekts SmartQuart, das wiederum zum Programm „Reallabore der Energiewende“ gehört, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird. In der Siedlung soll grüne und lokal erzeugte Energie eingesetzt werden. Das Neubaugebiet umfasst rund 130 Wohneinheiten auf knapp 60.000 Quadratmetern.

Der Starkregen im vorigen September hat der Siedlung jedoch einen Rückschlag verpasst. Zahlreiche Häuser erlitten schwere Schäden, bei einigen stand sogar ein Abriss wegen Unterspülung im Raum. Dazu kam es jedoch nicht. Noch immer sind nicht alle Schäden behoben, und noch immer sind nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt. Die Stadt hat nach eigenen Angaben keine genauen Zahlen darüber, wie viele Häuser Schaden genommen haben und wie viele Menschen vorübergehend für Sanierungen ausgezogen sind.

In der Siedlung waren Beschwerden wegen unzureichenden Überschwemmungsschutzes laut geworden, den Vorwurf wies die Stadt mit Hinweis darauf zurück, dass eine nicht vorhersehbar große Menge Regen in kurzer Zeit gefallen sei, die keine Kanalisation auffangen könne.

Bemühungen um mehr Hochwasserschutz im Stadtgebiet

Die Stadt verstärkt derweil stadtweit ihre Bemühungen, den Hochwasserschutz zu verbessern. Dabei sei nicht nur die Ressourcenschutzsiedlung im Fokus, sondern auch Bereiche wie Oppendorf, Grottenherten und Kirchtroisdorf, teilt die Verwaltung mit.

Geplant ist „der Bau von noch mindestens zwei Rückhaltebecken im Stadtgebiet sowie der Bau einer Zwangswasserführung als Rinne entlang des Waldwegs und eines Überlaufs für das Becken der Ressourcenschutzsiedlung, dessen Realisierung durch den Kauf des angrenzenden Waldstücks möglich werden würde“, sagt Nico Schmitz von der Pressestelle der Stadtverwaltung. Die Gespräche über den geplanten Kauf beziehungsweise Tausch von Waldflächen im Hohenholzer Graben befänden sich kurz vor dem Abschluss.