Seit Monaten ist ein Teil des Fußwegs vor der neuen Feuer- und Rettungswache aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Breiter RissGehweg vor neuer Feuerwache in Hürth rutscht ab

Ein breiter Riss hat sich im Gehweg vor der Feuerwache gebildet. Der Weg ist auf knapp 70 Metern Länge gesperrt.
Copyright: Andreas Engels
Auch Monate nach der Einweihung stehen noch Absperrzäune an der Luxemburger Straße vor der neuen Feuer- und Rettungswache in Hermülheim. Der Grund: Auf dem Gehweg vor der Wache befindet sich auf rund 70 Metern Länge ein breiter Riss im Asphalt, der im Zusammenhang mit den längst abgeschlossenen Bauarbeiten steht. Aus Sicherheitsgründen wurde ein Teil des Gehwegs gesperrt.

Der Gehweg vor der Feuerwache ist seit Monaten teilweise gesperrt.
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Ursache sind nach Auskunft der Stadtverwaltung umfangreiche Rodungsarbeiten auf dem Grundstück, die im Herbst 2019 vor dem Baubeginn für die neue Wache begonnen hatten und bis zum folgenden Frühjahr abgeschlossen waren. Dabei seien auch Wurzelballen auf dem Hang zwischen dem tieferliegenden Baugrundstück und der Luxemburger Straße gezogen worden. „In den Folgejahren haben sich Setzungen im Hang ergeben, die den Unterbau des Gehwegs absacken ließen“, so erklärt Verwaltungssprecherin Martina Thiele-Effertz den Riss.
Um ein weiteres Abrutschen des Hangs zu verhindern, sollen nun eine Spundwand errichtet und das Areal bepflanzt werden. Die Kosten für Spundwand, Bepflanzung und Reparatur des Gehwegs veranschlagt die Stadt mit rund 25.000 Euro. „Aktuell ist ein städtisches Konzept in Arbeit“, so Thiele-Effertz. Die Bauarbeiten sollen noch im ersten Quartal dieses Jahres ausgeführt werden.
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Neue Wache wurde im vergangenen September eingeweiht
Im September 2025 hatte die Feuerwehr den Neubau mit Aufenthalts-, Schulungs- und Verwaltungsräumen, technischen Einrichtungen und Fahrzeughallen nach etwa vierjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Neben der hauptamtlichen Wache und dem Rettungsdienst mit insgesamt 115 hauptamtlichen Kräften ist dort auch der Löschzug Hermülheim der Freiwilligen Feuerwehr mit 70 Mitgliedern untergebracht. Die reinen Baukosten bezifferte die Stadt auf rund 36 Millionen Euro.
Der Neubau war erforderlich, weil die 1984 errichtete und 1987 schon einmal erweiterte frühere Wache sanierungsbedürftig war, zu wenig Platz für die gewachsene Zahl an Einsatzkräften bot und die Ausstattung sowie die Arbeitsbedingungen nicht mehr dem aktuellen Stand entsprachen. Neben der funktionalen Trennung von Einsatz-, Ruhe- und Verwaltungsbereichen wurden auch die Laufwege optimiert, sodass die Einsatzkräfte im Ernstfall schneller ausrücken können.

