Erstmals seit dem zweiten Spieltag gewinnt die Elf von Trainer Leonard Barth mal wieder auf eigener Anlage. Timo Balte lässt den FV Bad Honnef jubeln.
Fußball-Landesliga1. FC Spich besiegt den Heimfluch

Justus Mergner köpft zur Spicher Führung ein.
Copyright: Quentin Bröhl
1. FC Spich – SC Rheinbach 3:0 (1:0). Mit dem zweiten Sieg in Folge haben sich die Spicher Luft verschafft im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga, indem man gleich drei Plätze in der Tabelle gutmachte. Zudem gelang endlich der zweite Heimsieg – darauf mussten die Fans seit dem 7. September warten. Der Sportliche Leiter Ralf Winiarz freute sich zudem, dass hinten mal wieder die Null stand: „Der Sieg war absolut verdient. Wir haben nur in den ersten 20 Minuten nach der Pause etwas die Spielkontrolle verloren, aber spätestens mit dem 2:0 war die Partie entschieden.“

Innenverteidiger Justus Mergner vom 1. FC Spich dreht zum Jubeln ab.
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Den ersten Aufreger hatte es bereits nach gut zwei Minuten gegeben, als Richy Massek am Pfosten scheiterte. Dann war es Innenverteidiger Justus Mergner, der nach einer Ecke am langen Pfosten den Ball aus kurzer Distanz einnickte (23.). Jonas Degenhart erlöste die Heimelf mit dem Treffer zum 2:0 (80.), ehe er per Handelfmeter auch die letzten Zweifel am Sieg beseitigte (85.).

Der Spicher Angreifer Leon Murach (vorne) hat nur Augen für den Ball.
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Spich: Monjeamb – Gündogmus (63. Bemba), Welt, Sentop, Mergner (90./+1 feldmann), Kirst – Djomani Ousmane , Bilgic – Massek (77. Tasdemir), Degenhart (89. Engelberg), Murach (60. Madaghri).
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FV Bad Honnef – SpVg Flittard 5:3 (1:1). Durch zwei Unkonzentriertheiten gerieten die Badestädter durch Ashraaf Yamba (2.) und Adis Muzurovic (56.) jeweils in Rückstand. Bei beiden Toren sah Ersatzkeeper Tim Zimmermann nicht gut aus. Trainer Benjamin Krayer nahm den 19-Jährigen aber in Schutz: „Ansonsten hat er (den im Urlaub weilenden, Anm. d. Red.) Nicolas Tischler ordentlich vertreten.“ Dass man den Start in beide Halbzeiten so verschlafen habe, sei „eigentlich untypisch für uns. Aber die Mannschaft ist geduldig geblieben und hat mit ihrer Qualität zurückgeschlagen.“
Timo Balte sammelt fünf Scorerpunkte
Nach einem vermeintlichen Foul an Timo Balte blieb der Elfmeterpfiff zwar zunächst aus (30.). Doch auf seinen Ausnahmespieler Philip Miermann war einmal mehr Verlass (40., 63.). Dank der weiteren Tore von Balte (65., 79.) und Asonganyi Defang (74.) war die Partie beim Stande von 5:2 gelaufen. Das 3:5 durch Yamba hatte nur statistischen Wert (90./+2). Hinterher lobte Krayer insbesondere Stürmer Timo Balte, der an allen fünf Treffern beteiligt war.
HFV: Zimmermann – Wiemer (86. Markovski), Caspar, Penner, Eladan Islamovic, Lelo – Brand (61. Cadi), Elhan Islamovic – Defang (75. Stang), Miermann (83. Rous), Balte (80. Zoller).
SV Schlebusch – TuS Mondorf 3:1 (1:1). Die Mondorfer erwischten einen optimalen Start, denn Zakaria Harrach brachte die Gäste früh in Führung (5.). Doch dann gab der TuS die Partie mehr und mehr aus der Hand. „Wir haben die Kontrolle leider verloren – da hat einfach nichts mehr gepasst. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, räumte Abteilungsleiter Martin Krämer ein.
Schlebusch verkürzt Rückstand auf Mondorf
Die abstiegsbedrohten Schlebuscher glichen durch Keyhan-Ömer Güneser aus (38.), ehe Sebastian Bamberg (63.) und Marco Bramer (84.) die Partie nach dem Wechsel drehten. Damit bleibt der SVS zwar auf dem ersten Abstiegsplatz, rangiert aber nur noch vier Punkte hinter den Mondorfern.
TuS: Born – Arnold (85. Sylla), Krämer, Sebudandi, Vos – Viola (85. Pfeil), Partheil (61. Edogiawere) – Schönborn (77. Hardt), Orth, Simeonidis – Harrach (67. Bouskouchi).
TuS Marialinden – FSV Neunkirchen-Seelscheid 0:4 (0:3). Der FSV Neunkirchen-Seelscheid agierte von der ersten Sekunde an hellwach – 1:0 (1., Nils Stephan). Die Gäste nahmen den Schwung mit, nutzten aber eine Vielzahl von Chancen nicht. Niklas Krämer (40.) und Kjell Simnonia (44.) zogen dem Gegner trotzdem noch vor der Halbzeit den Stecker.
Nils Stephan schnürt Doppelpack
Stephan setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt (77.). Damit verteidigte der FSV Platz zwei, der aktuell sogar zum Aufstieg reichen würde. „Damit beschäftigen wir uns überhaupt nicht“, meinte Trainer Christoph Gerlach. „Elf Spieltage vor Schluss kann noch viel passieren.“
FSV: Stokowy – Ehses, Busch, Struzyna (82. Orfgen), Wieschebrock – Schulz, Dreilich (77. Diehl) – Krämer (62. Helmann), Simnonia (69. Tel), N. Stephan (82. Heinen) – Schneider.


