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1. FC KölnWie geht es mit Malek El Mala weiter?

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Regionalliga West: 1. FC Köln U21, U 21 - Sportfreunde Siegen, 17.08.2025 Malek El Mala 1. FC Köln U21, 9. Regionalliga West, 1. FC Köln U21 - Sportfreunde Siegen, 4. Spieltag, am 17.08.2025, Franz-Kremer-Stadion, Köln *** Regionalliga West 1 FC Köln U21 Sportfreunde Siegen, 17 08 2025 Malek El Mala 1 FC Köln U21, 9 Regionalliga West, 1 FC Köln U21 Sportfreunde Siegen, 4 Matchday, on 17 08 2025, Franz Kremer Stadium, Cologne Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/Meuselx

Malek El Mala, Torjäger der FC-Zweitvertretung

Hinter dem älteren Bruder von FC-Star Said El Mala liegt eine Seuchensaison. Gelingt jetzt der Aufschwung? Oder folgt doch der Abschied?

Der Name El Mala beschäftigt die Fans des 1. FC Köln auch in der Sommerpause: Der Verbleib von Said El Mala, dem Shootingstar des FC in der vergangenen Saison, ist nicht in Stein gemeißelt, obwohl die Familie zuletzt ein Angebot des englischen Erstligisten FC Brentford abgelehnt hatte. Und immer wieder wird bei einem möglichen Multi-Millionen-Transfer des 19-Jährigen über die Zukunft seines älteren Bruders Malek El Mala spekuliert. Das Schicksal des 21-Jährigen scheint bisweilen untrennbar mit dem seines jüngeren Bruders verbunden, der nur knapp den Sprung auf den WM-Zug mit der deutschen Nationalmannschaft verpasste.

Unbeirrt dieser Spekulationen, die seit Monaten für Gesprächsstoff in Köln sorgen, bereitet sich Malek El Mala seit dieser Woche mit den U21-Fußballern des 1. FC Köln auf die kommende Spielzeit in der Regionalliga West vor. Die Saison 2026/27 soll dabei unter einem besseren Stern stehen für den Stürmer als die abgelaufene.

Viel Verletzungspech für Malek El Mala

Der mit 1,94 Metern hochgewachsene Angreifer hatte sich seinen Einstand beim FC anders vorgestellt. Der gebürtige Krefelder und ehemalige deutsche U19-Nationalspieler verpasste einen Großteil der Saison verletzungsbedingt.

Immerhin: Nachdem El Mala seinen Muskelriss auskuriert hatte, der ihn monatelang außer Gefecht setzte, kam er noch zu zwei Kurzeinsätzen an den letzten beiden Spieltagen. Für den Angreifer geht es fortan darum, an die Form anzuknüpfen, die er in der vergangenen Hinrunde bereits andeutete, als ihm in den ersten elf Einsätzen fünf Tore gelangen.

Dass Malek El Mala hauptberuflich auf Torejagd geht, ist den damals im Nachwuchsbereich von Viktoria Köln sportlich Verantwortlichen zu verdanken: Valentin Schäfer, inzwischen Sportlicher Leiter des Drittligisten, sowie Marian Wilhelm, heute Chefcoach. „Malek hat damals noch als Innenverteidiger in Meerbusch gespielt, bei uns dann aber im Probetraining gefühlt nur eine von vier oder fünf Defensivszenen verteidigt bekommen. Offensiv ist er dafür aber auf seinen Gegner zugelaufen, hat einen Haken links und rechts gemacht, ist mit Tempo vorbeigegangen und hat den Ball ins lange Eck gejagt“, erinnerte sich Schäfer jüngst. „Nach dem ersten Trainingstag haben Marian und ich ihn dann gefragt, ob er wirklich Verteidiger ist – und nicht vielleicht doch Stürmer.“ Anschließend schulte Wilhelm ihn vom Defensivspieler zum Angreifer um.

Diese Entwicklung soll nach der abgelaufenen Seuchensaison nun fortgeführt werden: Die Ruhe bei der U21, abseits des großen medialen Fokus auf seinen jüngeren Bruder, dürfte für Malek El Mala dabei entgegenkommen. Für den Stürmer dürfte es Priorität haben, an Physis und Robustheit zuzulegen. Denn in der Vergangenheit wurde er immer wieder von Blessuren ausgebremst.

Das Potenzial für „Höheres“ bei Malek El Mala

„Das ist hier jetzt genau der richtige Ort, um wieder reinzustarten und sich das Rüstzeug für Höheres zu holen“, kommentierte der Technische Direktor Lukas Berg in dieser Woche am Rande einer Trainingseinheit der U21 und betonte: „Das ist ein Spieler, der mit seinem Potenzial sicher nicht in die Regionalliga West gehört.“

Das ist Chance und Pflicht zugleich: Gelingt es Malek El Mala, zum treffsicheren und verletzungsfreien Stürmer zu avancieren, steht ihm die Tür nach oben beim FC offen. Unklar ist jedoch, ob El Mala in diesem Fall tatsächlich auch direkt die erhofften Einsatzminuten im Bundesliga-Team bekäme – idealerweise an der Seite seines Bruders Said –, oder ob als Zwischenschritt eine Leihe zu einem anderen Verein sinnvoller wäre, um höherklassig zu spielen als in der Regionalliga West. Zeit genug hätte El Mala, der Vertrag beim FC läuft noch bis 2030. „Wir werden mit ihm darüber sprechen, wie sein nächster Schritt ist“, sagte Berg.

Alle Gedankenspiele, die die Entscheidungsträger am Geißbockheim und die FC-Fans beschäftigen, könnten am Ende dieses Sommers Makulatur sein, sollten die El Malas ihre Zelte in Köln vorzeitig abbrechen.