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1. FC KölnEinwechselspieler führen A-Junioren ins Endspiel

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Fynn Schenten (r.) erzielte den Führungstreffer für die U 19 des 1. FC Köln. 

Auf Vorlage von Alessandro Puzzo erzielt Kevin Ekweribe für den 1. FC Köln in Paderborn den 3:2-Siegtreffer in der Verlängerung.

Die A-Junioren-Fußballer des 1. FC Köln haben den SC Paderborn 07 im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft nach Verlängerung mit 3:2 (1:1/1:0) besiegt und treffen am 31. Mai im Endspiel auf die TSG 1899 Hoffenheim. Der eingewechselte Kevin Ekweribe erzielte den Siegtreffer.

Der 1. FC Köln kam mustergültig aus den Startlöchern und führte nach Vorarbeit von Benjamin Ley und Jason Ponente Ramirez durch ein Tor von Fynn Schenten (5.). Der Jung-Profi hatte bereits im Achtelfinale gegen den FC Bayern München und im Viertelfinale gegen den 1. FC Heidenheim den Führungstreffer erzielt. FC-Coach Stefan Ruthenbeck vertraute in Paderborn exakt der gleichen Startformation, die Heidenheim vor einer Woche mit 2:0 aus dem Wettbewerb befördert hatte.

1. FC Köln verfällt nach Führung in Passivität

Die Kölner agierten mit viel Selbstvertrauen, wirkten entschlossen und dominierten die Anfangsphase, während Paderborn nach dem frühen Rückstand sichtlich irritiert schien und einige Zeit benötigte, um ins Spiel zu finden. Dies gelang den Gastgebern vor der Heimkulisse mit rund 600 Besuchern mit etwas Anlauf. Eine passende Antwort auf den frühen Nackenschlag fanden sie zunächst nicht. Ruthenbecks Unzufriedenheit war indes unüberhörbar, als er nach einer halben Stunde ein lautes „Aufwachen“ an seine Mannschaft adressiert hatte, die sich zusehends in Passivität übte und dem Außenseiter zu neuer Energie verhalf.

Die Quittung folgte dann im zweiten Durchgang, als Paul Wollenberg, Paderborns Bester, nach einer Standardsituation per Kopf der überfällige Ausgleich gelang (70.). Fast postwendend boten sich Jason Ponente Ramirez (74.) und Torschütze Schenten (75.) jedoch Chancen zur erneuten Führung. Beide blieben glücklos. Insbesondere Ponente Ramirez nahm Paderborn mit defensiven Dopplungen gut aus dem Spiel.

Ohne weitere Tore ging es schließlich in die Verlängerung, in der das Momentum aufseiten der Paderborner zu sein schien und die Gastgeber kurz nach Wiederanpfiff belohnt wurden: Nach einem langen Abschlag von SCP-Keeper Konstantin Sommer fackelte Lasse Eickel (96.) nach einer Kopfballverlängerung von Noah Ringbeck nicht lange und traf zur erstmaligen Führung des Underdogs.

UEFA Youth-League: 1. FC Köln - Racing FC Union Luxemburg 05.11.2025 Kevin Ekweribe 1. FC Köln U19, 18 UEFA Youth-League, Rückspiel des Meisterwegs Runde 2, 1. FC Köln - Racing FC Union Luxemburg, am 05.11.2025, Franz-Kremer-Stadion, Köln *** UEFA Youth League 1 FC Köln Racing FC Union Luxembourg 05 11 2025 Kevin Ekweribe 1 FC Köln U19, 18 UEFA Youth League, second leg of the championship round 2, 1 FC Köln Racing FC Union Luxembourg, on 05 11 2025, Franz Kremer Stadium, Cologne Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/Meuselx

Kevin Ekweribe erzielte das entscheidende Tor für den 1. FC Köln.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs der Verlängerung hielt Kölns Innenverteidiger Luis Stapelmann mit einer artistischen Rettungsaktion vor dem lauernden Ringbeck sein Team im Spiel – es wäre vermutlich die Entscheidung, das 1:3, gewesen.

Stattdessen blies der FC zur Attacke und leitete keine Minute später die neuerliche Wende ein, als Kristian Markoski mit seiner Hereingabe Arian Römers (108.) fand und der zum 2:2 traf. Dieses Spielmuster habe man in der Trainingswoche intensiv trainiert, verriet Ruthenbeck. „Das war kein Zufall.“

In der Verlängerung dann waren unsere Einwechselspieler der Schlüssel zum Erfolg. Die Jungs haben dem Spiel eine komplett neue Intensität gegeben mit vielen tiefen Läufen und Balleroberungen
Stefan Ruthenbeck, Trainer der U 19 des 1. FC Köln

Jedenfalls war der FC endgültig am Drücker und schlug erneut zu: Alessandro Puzzo suchte und fand im Sturmzentrum Kevin Ekweribe (112.), dem der erlösende Siegtreffer gelang. Den Torschützen und den Vorbereiter hatte Ruthenbeck ebenso wie Markoski erst im Verlaufe des Spiels eingewechselt.

„Paderborn hat uns alles abverlangt. Sie haben uns gut gelesen und kaum Räume geboten. Wir hatten unsere Schwierigkeiten und zunächst nicht die richtigen Lösungen. In der Verlängerung dann waren unsere Einwechselspieler der Schlüssel zum Erfolg. Die Jungs haben dem Spiel eine komplett neue Intensität gegeben mit vielen tiefen Läufen und Balleroberungen“, meinte Ruthenbeck, der nach dem Titelgewinn im vergangenen Jahr in zwei Wochen die Titelverteidigung perfekt machen will.

Mit dem Duell in Sinsheim treten die Titelträger der vergangenen beiden Spielzeiten gegeneinander an. Beide Klubs haben die Trophäe in diesem Jahrgang bislang zweimal gewinnen können. Hoffenheims erster Titelgewinn datiert aus dem Jahr 2014 – mit Trainer Julian Nagelsmann.