Starkregen legt Robotaxis lahm: Die Google-Tochter Waymo muss ihren Fahrdienst in zwei US-Städten unterbrechen.
Pause für RobotaxisWaymo stoppt Dienst in zwei US-Städten nach Starkregen

Zunächst waren fahrerlose Waymo-Robotaxis vor allem in sonnigen Gegenden wie San Francisco unterwegs. (Archivbild)
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Probleme mit Starkregen: Google-Tochter Waymo setzt Robotaxis aus
Die selbstfahrenden Autos der Google-Tochter Waymo sind nicht für jedes Wetter gemacht. In zwei Städten müssen die Robotaxis nun pausieren.
Waymo, ein Tochterunternehmen von Google, hat den Betrieb seiner Robotaxis an zwei Standorten in den USA temporär eingestellt. Die Maßnahme folgt auf zwei Zwischenfälle, bei denen autonome Fahrzeuge infolge von Starkregen auf überschwemmten Fahrbahnen liegenblieben. Sowohl in Atlanta (Georgia) als auch in San Antonio (Texas) wird der Fahrdienst erst nach einer Besserung der dortigen Lage auf den Straßen wieder aufgenommen.
Bereits in der Vorwoche hatte Waymo unternommen, die Schwierigkeiten mit einer Software-Aktualisierung für circa 3.800 seiner Automobile zu lösen. Trotzdem geriet am Mittwoch in Atlanta ein fahrerloses Taxi von Waymo ohne Fahrgäste in einen überschwemmten Bereich und kam dort nicht mehr weiter.
Schwierigkeiten bei Hochwasser kein Einzelfall
Solche Zwischenfälle sind nicht neu. Ein vergleichbares Ereignis hatte sich schon im April in San Antonio zugetragen. Zur Beurteilung der Fahrbahnverhältnisse greift Waymo unter anderem auf Wetterwarnungen zurück. Laut Mitteilung des Konzerns fuhr sich das Fahrzeug in Atlanta allerdings fest, ehe eine passende Unwetterwarnung veröffentlicht wurde.
Derzeit registriert die Firma monatlich etwa 500.000 Fahrten mit Gästen und beabsichtigt, den Service zügig in zusätzlichen Städten anzubieten. Anfänglich operierten die Automobile hauptsächlich in sonnenreichen Gebieten wie Phoenix (Arizona) und San Francisco. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit in den letzten Jahren führte jedoch dazu, dass auch Zonen mit anspruchsvolleren Witterungsverhältnissen erschlossen wurden.
Betriebsunterbrechung auf Highways
Parallel dazu unterbrach Waymo den Fahrdienst auf Highways in den Metropolen San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Miami. Das Unternehmen gab an, die Funktionsweise der Software in Bezug auf spezifische Baustellensituationen optimieren zu wollen. Die Fahrten auf den Schnellstraßen sollen „bald“ erneut ermöglicht werden. (dpa/red)
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