Abo

Sand unter den Füßen11 schöne Orte für Strand-Vibes in Köln

7 min
Der Badestrand am Rather See. (Archivbild)

Der Badestrand am Rather See. (Archivbild)

Warum ans Meer fahren? Köln hat diverse Plätze mit Sand, Sonne und Urlaubsgefühl – von versteckt bis bekannt. Wir stellen 11 Orte vor.

Wer sagt denn, dass man für Urlaubsfeeling ans Meer fahren muss? Köln hat selbst einige Plätze, an denen man echte Sandstrände, Wasser, Drinks und pure Entspannung findet – ganz ohne Anfahrtstress. Ob am Rheinufer, am See oder hoch oben auf dem Dach: In der Domstadt verstecken sich echte Juwelen für alle, die sich einfach mal wie im Urlaub fühlen möchten.

Manche sind bekannt, manche sind eher verborgen – und alle haben eines gemeinsam: Sie bringen Strandfeeling in die Stadt. Hier sind unsere 11 liebsten Orte für Sommervibes und Sand unter den Füßen im Rheinland.

1. Rodenkirchener Riviera

Menschen am Strand in Rodenkirchen.

Am Strand in Rodenkirchen kommen Urlaubsgefühle auf. Im Rhein Baden ist aber gefährlich und nicht erlaubt. (Archivbild)

Die „Côte d'Azur Kölns", wie die Locals sie liebevoll nennen, ist der Klassiker unter den Kölner Rheinstränden. Kleine Buchten mit feinem weißem Sand säumen das Ufer, und nicht selten sitzt man hier unter alten Bäumen und meint, sich irgendwo am Mittelmeer zu befinden. Das Besondere: Es gibt tatsächlich einige schattige Plätze, die an heißen Tagen Gold wert sind. Mit dem Fahrrad vom Rheinauhafen hinunter ist das ein perfekter Nachmittagsausflug. Tipp: Unter der Woche ist es hier deutlich entspannter als am Wochenende. 

Rheinstrand Rodenkirchen, Uferstraße 45, 50996 Köln


2. SonnenscheinEtage – Rooftop Beach Bar

Die SonnenscheinEtage in Köln mit Blick auf den Dom.

Die SonnenscheinEtage in Köln mit Blick auf den Dom.

Hoch über Köln, in der 14. Etage des Parkhauses am Neumarkt, liegt eines der einzigartigsten Strandgefühle der Stadt: die Sonnenscheinetage. Mit feinem Sand, Strandliegen, Palmen und einem unschlagbaren Blick auf den Dom tauchst du hier ein in pure Sommervibes – nur eben mit Stadtkulisse statt Meerblick. Drinks an der Bar, entspannte Musik, und der Sonnenuntergang über Köln: Das ist Urlaub mitten in der Innenstadt. An regulären Tagen kostet der Eintritt 5 Euro inklusive Getränk.

SonnenscheinEtage, An St. Agatha 19-25 14. Etage (linker Fahrstuhl), Parkhaus B / Galeria Kaufhof Karstadt, 50667 Köln | Seit 1. Mai, bei gutem Wetter geöffnet (aktuelle Informationen per Bandansage unter 017698353827) | Eintritt: 5 Euro Eintritt (bei Sonderveranstaltungen je nach Event und Preisstufe) inklusive einem Flaschengetränk, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt | www.sonnenscheinetage.de


3. km 689 Cologne Beach Club

Strandbetten im Strandclub auf der Schäl Sick mit Blick auf den Dom.

Strandgefühle mit Blick auf den Kölner Dom. (Archivbild)

1.000 Tonnen feinstes Sand, weiße Liegestühle und ein unschlagbarer Blick auf den Kölner Dom – der km 689 ist pure Urlaubsperfektion mitten in der Stadt. Hier sitzt man tatsächlich wie auf Ibiza, nur dass man den Dom im Blick hat statt des Meeres. Die Strandbar serviert Drinks und Snacks, und der Sonnenuntergang von hier aus ist legendär. Der Eintritt kostet ein paar Euro, dafür kriegt man aber auch echtes Beachclub-Feeling mit aufgeschütteten Sandstränden und Liegebetten.

km 689 Cologne Beach Club, Rheinparkweg 1, 50679 Köln | Mittwoch und Donnerstag 1b 17 Uhr, Freitag ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr (nur bei schönem Wetter) | Mi und Do frei, Fr bis So 5 Euro, Reservierung mit Beach-Betten 20 Euro | www.km689.de


4. Naturfreibad Vingst (Kalk)

Luftaufnahme vom Naturfreibad Vingst. (Archivbild)

Luftaufnahme vom Naturfreibad Vingst. (Archivbild)

Am östlichen Stadtrand von Köln, auf der Schäl Sick, überzeugt das Naturfreibad Vingst mit exzellenter Wasserqualität. Das Bad bietet einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich sowie einen feinen Sandstrand mit Liegewiese. Kinder können sich auf dem großen Abenteuerspielplatz austoben, der im Blickfeld der Badeaufsicht liegt und teilweise durch Sonnensegel beschattet wird. Außerdem gibt es einen Beachvolleyball-Platz, einen Verleih für Liegen und Stand-up-Paddleboards – und als besonderes Extra kostenfreie Hängematten. Hallo Urlaub!

Naturfreibadd Vingst, Vingster Ring, 51107 Köln | Erwachsene 5,90 Euro, Kinder 4,20 Euro, Kinder unter 6 Jahren 0,50 Euro | Für Öffnungszeiten und mehr Infos klicken Sie hier


5. Wake Club Cologne am Rather See

Der Badestrand am Rather See mit Wake-Anlage. (Archivbild)

Der Badestrand am Rather See mit Wake-Anlage. (Archivbild)

Seit 2023 gibt es hier ein echtes Strandfeeling am Rather See: ein aufgeschütteter Sandstrand (200 Meter lang, 35 Meter breit), klares Wasser zum Baden, Beachvolleyballplätze und eine entspannte Beachbar. Wer sportlich sein mag, kann sich an der neuen Wakeboard-Anlage versuchen – aber auch einfach im Sand liegen und die Sonne genießen ist hier vollkommen okay. Eintritt: 6 Euro für Erwachsene. 

Wake Club Cologne, Rösrather Str. 281, 51107 Köln | Erwachsene 6,20 Euro, Kinder 4,20 Euro im Onlineshop, 80 Cent mehr vor Ort | wakeclubcologne.de


6. Playa Cologne (Müngersdorf)

Beachvolleyball an der Playa. (Archivbild)

Beachvolleyball an der Playa. (Archivbild)

Pinien, weißer Sand, große Liegewiesen – die Playa Cologne bietet auf über 5.000 Quadratmetern echtes mediterranes Urlaubsfeeling. Das Besondere: Das Gelände liegt direkt neben dem Stadion und verbindet Beachvolleyball mit entspanntem Abhängen unter Bäumen. Im Biergarten und an der Strandbar gibt es Getränke und Snacks. Hier sieht man im Sommer viele Menschen entspannt abhängen, und das Ambiente ist deutlich lockerer als in manch anderem Beach Club. 

Playa Cologne, Junkersdorfer Straße 1, 50933 Köln | Montag bis Freitag von 17 Uhr bis 23 Uhr, Samstag und Feiertage von 14 Uhr bis 23 Uhr, Sonntag von 14 bis 21 Uhr, abweichend bei geschlossener Gesellschaft| Beachvolleyballfeld: 25 Euro pro Feld und Stunde | www.playa.de


7. Fühlinger See – Badestellen See 1 und See 7

Zwei Besucherinnen am Fühlinger See.

Der Fühlinger See ist als Bade- und Wassersportparadies beliebt. Es gibt zwei Badestellen mit einem Wiesen- und Naturstrand und das Strandbad. (Archivbild)

Wer keine Lust auf kostenpflichtige Strandbäder hat, kommt seit 2024 kostenfrei an zwei Badestellen des Fühlinger Sees zu Wasser und Sand: am Nordende (See 1) und am Südende (See 7). Die Uferbereiche sind sandig und idyllisch, doch man kann hier nicht mit feinstem Sand wie im Strandbad rechnen. Alles ist naturbelassen, die Badestellen sind nicht bewacht . Für alle, die Natur pur und echten See mit Sand ohne Eintritt mögen, sind diese Stellen goldwert. Vor allem unter der Woche hat man hier Ruhe. 

Fühlinger See, 50769 Chorweiler | Badestelle See 1: P4 via Merianstraße | Badestelle See 7: P8 via Oranjehofstraße


8. Blackfoot Beach am Fühlinger See

Der Blackfoot Beach am Fühlinger See. (Archivbild)

Der Blackfoot Beach am Fühlinger See. (Archivbild)

Am gleichen See liegt einer der hellsten und feinsten Sandstrände der Stadt: der Blackfoot Beach am Fühlinger See. Karibisches Flair mit Palmen, ein flacher Einstieg ins Wasser (perfekt für Kinder) und eine ausgezeichnete Wasserqualität machen das Strandbad zu einem echten Sommer-Highlight. Wer mag, kann sich im Hochseilgarten verausgaben, Beachvolleyball spielen oder Standup-Paddling ausprobieren. An wirklich heißen Sommertagen wird es hier voll und man muss im Gegensatz zu den anderen Strandabschniiten  Eintritt bezahlen, aber für ein echtes Strandbad ist das völlig normal.

Blackfoot Beach, Stallagsbergweg 1, 50769 Köln | im Sommer täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr offen | Eintritt: Erwachsene 6,90 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 4,50 Euro, Kinder bis 5 Jahre 1 Euro. Ein Liegestuhl kostet 6,50 Euro pro Tag. Tickets können nur online erworben werden. Hunde sind am Strand nicht erlaubt | www.blackfoot.de


9. Strand in Niehl am Rhein

Niehler Strand mit ein paar Besuchenden. (Archivbild)

Niehler Strand mit ein paar Besuchenden. (Archivbild)

Im Norden des Rheinufers, am Niehler Hafen, gibt es mehrere lange Buchten mit feinem Sand, wo sich oft nur wenige Leute aufhalten. Der Strand ist gut mit dem Fahrrad zu erreichen, und wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze direkt auf dem Deich. Hier hat man Ruhe und viel Platz – ideal für alle, die Sommergefühle eher mit Entspannung und Ruhe verbinden. Der Sand ist fein, die Aussicht auf den Rhein beruhigend. 

Niehler Strand, Am Molenkopf 20, 50735 Köln


10. Beachvolleyballplätze am Rheinauhafen

Beachvolleyballplatz am Rheinauhafen.

Der Beachvolleyballplatz am Rheinauhafen. (Archivbild)

Strand plus Sport: Neben der Skateplaza am Rheinauhafen befinden sich zwei kostenlose Beachvolleyballfelder direkt am Rhein. Das Gelände ist zugleich Treff und Trainingsplatz für alle, die sich sportlich verausgaben und danach im Sand chillen möchten. Der Sand ist echt, das Rheinufer malerisch, und die Anfahrt vom Zentrum aus kurz. An sonnigen Tagen hier ein Spiel zu werfen ist eine kostengünstige und unbürokratische Art, Strandgefühle zu tanken. Danach kann man für weitere Urlaubsgefühle nebenan im Biergarten oder mexikanischen Restaurant verweilen.

Beachvolleyball Rheinauhafen, Katharina-Schauberg-Promenade, 50678 Köln


11. Freizeitinsel Groov (Zündorf)

Der Strand an der Groov. Dahinter fährt die Fähre Krokolino. (Archivbild)

Der Strand an der Groov. Dahinter fährt die Fähre Krokolino. (Archivbild)

Auf der Schäl Sick im Süden Kölns liegt ein echtes Juwel: die Groov in Zündorf. Hier zwischen alten Fachwerkhäusern fühlt sich ein Tag schnell wie ein kleiner Urlaub an. Kinder können sich auf den beiden Spielplätzen austoben, Sportliche eine Runde Minigolf spielen. Für die Stärkung zwischendurch gibt es Pommes, Waffeln, Kaffee oder Eis in den umliegenden Gastronomiebetrieben. Direkt am Anleger der kleinen Fähre nach Weiß lädt zudem ein Sandstrand zum Entspannen ein. Mächtige alte Pappeln spenden an heißen Tagen angenehmen Schatten. Und wer genug vom Sonnenbaden hat, kann einkehren oder die vielen Freizeitmöglichkeiten entlang der Groov entdecken.

Freizeitinsel Groov, Marktstraße 12, 51143 Köln

Das Wichtigste zum Abschluss: In den Rhein selbst sollte man nicht springen – die Strömung ist gefährlich. Aber Füße ins Wasser daneben zu halten oder in den abgesperrten Badebereichen zu schwimmen? Absolut erlaubt und ein herrliches Gefühl nach einem langen Tag im Sand.