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Trägerin des BundesverdienstkreuzesFrühere Kölner Bürgermeisterin Renate Canisius ist tot

Renate Canisius ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie war von 1989 bis 2004 Kölner Bürgermeisterin.

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Die frühere Kölner Bürgermeisterin Renate Canisius ist gestorben.

Die frühere Kölner Bürgermeisterin Renate Canisius ist gestorben.

Die Stadt trauert um eine ihrer prägendsten Figuren: Renate Canisius, geborene Peschko, ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Wie jetzt bekannt wurde, ist Canisius bereits am 16. September 2026 gestorben. Von 1984 bis 2004 saß die SPD-Politikerin im Rat der Stadt, von 1989 bis 2004 war sie Kölner Bürgermeisterin. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Stadt Köln trauert um Renate Canisius

„Ihr bürgerschaftliches Engagement und ihre Tatkraft haben stets beeindruckt. Renate Canisius hat ihre vielfältigen Aufgaben mit viel Herzblut und dem Einsatz ihrer ganzen Persönlichkeit erfüllt“, heißt es in der Traueranzeige der Stadt, unterzeichnet von Oberbürgermeister Torsten Burmester. Die Stadt Köln werde ihr „ein dankbares und ehrendes Andenken bewahren“.

Aus Hinterpommern vertrieben, führte Canisius’ Weg über Kiel und Karlsruhe schließlich nach Köln. „Die Stadt hat sie geliebt. In Köln, dort wo sie Heimat fand, bleibt sie nun für immer“, heißt es in der Traueranzeige der Familie.

Renate Canisius wird auf Friedhof Melaten beigesetzt

Mit ihrem Mann Peter zog Canisius ins damalige Neubaugebiet Neubrück. Peter Canisius verstarb im Januar 2022 und wurde auf dem Friedhof Melaten beigesetzt. Nun wird auch Renate Canisius dort ihre letzte Ruhe finden.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 7. November 2026, um 10.30 Uhr in der Ersatz-Trauerhalle des Melatenfriedhofs statt (Eingang Piusstraße/Weinsbergstraße), anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung im Rosengarten. Die Familie bittet statt Blumen um Spenden für den medica mondiale e. V. Köln.