Verdi erhöht den Druck: Am Montag wird der KVB-Streik fortgesetzt. Was Fahrgäste in Köln jetzt wissen müssen und wo Einschränkungen drohen.
Verdi erhöht den DruckKVB-Warnstreik geht am Montag weiter – das kommt auf Köln zu

Das Busdepot Nord der KVB wird am Montag bestreikt.
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Für den Start in die neue Woche erhöht Verdi den Druck: Für Montag (23. März) ist bereits der nächste Warnstreik angekündigt. In Köln soll diesmal der Betriebshof Nord bestreikt werden. Betroffen ist auch der Fahrdienst, wodurch es vor allem auf linksrheinischen Buslinien zu Einschränkungen kommen kann.
Stadtbahnen sowie S-Bahnen und Regionalzüge sollen weiterhin regulär fahren, es müsse jedoch mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Von dem Streik seien auch die Stadtbahn-Fahrerinnen und Fahrer betroffen. Die KVB habe allerdings Vorkehrungen getroffen, damit der Stadtbahnbetrieb grundsätzlich aufrechterhalten wird.
KVB-Bahnen sollen fahren – Tipps für Fahrgäste
Die KVB empfahl, die Zugverbindungen vor Fahrtantritt zu überprüfen. Tipp für die Fahrplanauskunft: In der Fahrplanauskunft die Zieladresse statt einer Haltestelle eingeben, dann werden auch alternative Verbindungen in der Nähe angezeigt.
Außerdem können Kundinnen und Kunden innerhalb des Gültigkeitsbereichs ihres Tickets die Züge der Deutschen Bahn, der Mittelrheinbahn und anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen nutzen (S-Bahn, Regionalbahn (RB) und Regionalexpress). Diese sind nicht durch den Streik der Gewerkschaft betroffen.

Kunden können mit ihren Tickets auch andere Züge nutzen.
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Mit den erneuten Arbeitsniederlegungen erhöht die Gewerkschaft den Druck vor der dritten Verhandlungsrunde, die am Dienstag beginnt.
Streikwelle dauert bereits mehrere Tage an
Damit setzt sich eine Streikwelle fort, die bereits mehrere Tage anhält. Schon am Donnerstag (19. März) kommt es landesweit zu Einschränkungen, auch in Köln waren Mitarbeitende der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) beteiligt. Am Freitag fahren Stadtbahnen und Busse in Köln laut KVB-Mediensprecher Matthias Pesch seit den Morgenstunden wieder wie gewohnt. „Es lief alles reibungslos und ohne Zwischenfälle“, so Pesch am Freitagmorgen auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wie die KVB allerdings zuvor bereits informierte, seien im Tagesverlauf mögliche Unregelmäßigkeiten infolge der vorangegangenen Streiktage nicht auszuschließen.
Auch am Wochenende gilt: Die Auswirkungen hängen stark vom jeweiligen Standort ab. Während es auf einzelnen Linien in NRW zu Ausfällen kommen kann, drohen in kleineren Betrieben auch komplette Stillstände.
Ein Verdi-Sprecher für Köln bestätigte schon am Donnerstag, dass der Porzer Standort bestreikt werde. Bahnen und Busse sollen trotzdem fahren – bis auf die Buslinien, die an diesem Betriebshof beginnen und enden. Das umfasst demnach lediglich rechtsrheinisch verkehrende Buslinien wie 160, 161, 162, 165 und 166. S-Bahnen und Regionalzüge fahren weiterhin.
Wichtiger Hinweis vor Bundesliga-Spiel 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach
Der Stadtbahnbetrieb ist von dem Warnstreik explizit nicht betroffen, der Bahn- und linksrheinische Busverkehr zum Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach findet wie geplant statt.
Ein Lichtblick: Die Warnstreiks in NRW sollen ab Dienstag (24. März) vorerst pausieren. Verdi plant während der anstehenden dritten Verhandlungsrunde keine neuen Arbeitskampfmaßnahmen. Die Tarifgespräche sind für drei Tage bis zum kommenden Donnerstag angesetzt. (mit dpa)

