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EisenbahnveedelSicherer Fußweg gefordert – mehr Beleuchtung zur Haltestelle Geldernstraße

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Der Weg durch den kleinen Park zum Treppenabgang soll besser beleuchtet werden.

Der Weg durch den kleinen Park zum Treppenabgang soll besser beleuchtet werden.

Der Weg zur Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel ist unbeleuchtet und dunkel. Das soll sich laut der Bezirksvertretung Nippes ändern.

An der nördlichen Spitze des Eisenbahnveedels, am Ende der Straße Am Ausbesserungswerk, kann man durch einen kleinen Park mit Spielplatz und Aufenthaltshütte über Treppenstufen hinab zum Mauenheimer Gürtel gelangen, wo die kombinierte S- und U-Bahn-Haltestelle Geldernstraße/Parkgürtel in der Nähe liegt. Da jedoch keine Laternen in dem Bereich stehen, sind der Park und der Treppenabgang bei Dunkelheit schwer einsehbar.

Das soll sich nach dem Willen der Bezirksvertretung Nippes schnell ändern: Einstimmig, bei Enthaltung von Grünen und Linken, beschloss sie einen Antrag der SPD-Fraktion, den Weg mit einer Beleuchtungs-Nachrüstung sicherer zu machen. Hierzu böten sich abgeschirmte oder automatisierte Leuchten an, die wenig Streulicht-„Verschmutzung“ verursachen, um eine Belastung für Natur und Tiere in den umliegenden Grünflächen so gering wie möglich zu halten. Falls es sich bei dem verbindenden Weg zwischen Treppenaufgang und „Am Ausbesserungswerk“ um einen Privatweg handeln sollte, fordert die Runde die Verwaltung auf, sich an den Eigentümer zu wenden und dort auf eine entsprechende Verbesserung der Situation hinzuwirken.

Der kleine Park mitsamt Spielplatz wurde vor etwas mehr als zehn Jahren angelegt, kurz nach Fertigstellung der Siedlung auf dem ehemaligen Bahnwerksgelände. Von 2005 bis zu deren Zwangsräumung im Mai 2013 befand sich an der Stelle, die als öffentliche Grünfläche ausgewiesen ist, eine informelle Niederlassung des damaligen „Autonomen Selbsthilfe-Arbeitskreis Köln“ (ASAK) mit Werkstätten und Wohnwagenplätzen. 

„Kurze Wege zu Haltestellen schaffen“

Dass der Weg derzeit überhaupt nicht beleuchtet sei, mache ihn gerade abends und nachts zu einem Angstraum für viele Anwohnende und Passanten, so SPD-Fraktionschef Ulrich Müller. „Zu der schlechten Beleuchtung kommt, dass sich ringsherum Bäume und Büsche befinden, die den Weg zusätzlich in der Dunkelheit unübersichtlicher machen. Auch der Spielplatz, an dem der Weg vorbeiführt, würde von einer verbesserten Ausleuchtung zur Sicherheit von spielenden Kindern profitieren.“ Es gebe zwar einen Umweg über die Kempener Straße, aber es solle das Ziel sein, kurze Wege zu den Haltestellen zu schaffen, um die Fahrt mit Bus und Bahn attraktiver zu machen.

„Es ist in der Tat sehr, sehr dunkel, besonders im Winter. Manchmal ist es auch rutschig“, bestätigt Anne Grose, Sprecherin der Kölner Ortsgruppe des Fußverkehrs-Verbands Fuss, die selbst im Eisenbahnveedel wohnt. „Und im Winter wird dort auch nicht gestreut.“ Daher wäre es gut, an der Stelle für mehr Licht zu sorgen – von daher begrüße sie den Antrag. „Zum einen, um den Angstraum zu beseitigen, aber auch um für mehr Gehsicherheit zu sorgen.“ Wenn man von der Haltestelle die Treppen heraufkomme, höre man manchmal Leute, die den kleinen Pavillon im Park nutzen, könne sie aber nicht sehen. „Im Grundsatz ist es aber eine sehr begrüßenswerte Sache, dass sich dort jüngere Leute aufhalten können.“