König Haakon engagiert sich persönlich für die diesjährige norwegische Spendenaktion TV-aksjon. Wie aus dem offiziellen Terminkalender des Königshauses hervorgeht, wird der 53-jährige Monarch am 18. Oktober eigenhändig von Tür zu Tür gehen, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Der genaue Ort seiner Route wird aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. Haakon hatte bereits im April 2026 die Schirmherrschaft der traditionsreichen Kampagne übernommen.
Traditionelle Unterstützung durch das norwegische Königshaus

König Haakon und Kronprinzessin Ingrid Alexandra (Archivbild)
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Die jährliche Kampagne des öffentlich-rechtlichen Rundfunksenders NRK hat in Norwegen eine jahrzehntelange Tradition. Seit ihrem Start im Jahr 1974 wird die Initiative regelmäßig von Mitgliedern der Königsfamilie als Schirmherren unterstützt. Haakon hatte diese Aufgabe bereits in den Jahren 2023 und 2025 wahrgenommen. Der bevorstehende Einsatz am 18. Oktober markiert jedoch eine Premiere, da er sich erstmals in seiner Funktion als König an der Sammelaktion beteiligt.
Hoher Bedarf an ehrenamtlichen Helfern für Hilfsprojekte
Die Hilfe der Bevölkerung ist für das Gelingen der Aktion essenziell. Nach Angaben der Verantwortlichen von TV-aksjon haben sich bislang rund 32.000 Personen als Sammler registriert. Um flächendeckend alle Haushalte in Norwegen zu erreichen, fehlen derzeit allerdings noch etwa 58.000 ehrenamtliche Helfer.

König Haakon, Königin Mette-Marit und Königin Sonja. (Archivbild)
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Zuletzt sorgte für Unmut, dass der norwegische Palast laut einem Bericht von „Aftenposten“ nach der Thronbesteigung von König Haakon eine Neuregelung der Anreden bekannt gab. Königin Sonja behält zwar ihren Titel, wird in Norwegen künftig jedoch nicht mehr als „Ihre Majestät“ angesprochen, da das eigentliche „Königshaus“ strikt auf den amtierenden Monarchen, die Königin und die Thronerbin begrenzt wird und Sonja nun zur erweiterten Königsfamilie zählt.
Die Entscheidung, wonach Sonja international weiterhin als „Ihre Majestät“ bezeichnet werden kann, stieß bei Beobachtern auf Kritik, da sie trotz der geänderten Anrede weiterhin offizielle Termine wahrnimmt; für zusätzlichen Unmut sorgte zudem die vorübergehende Nutzung des umstrittenen Begriffs „Königsmutter“ in Palastmitteilungen.

