Leverkusen – Um Punkt 12 Uhr war alles hergerichtet und Susanne Löffler begann zufrieden damit, ihre kleinen kulinarischen Kostbarkeiten – die meisten davon selbst hergestellt – an die ersten, am Einlass nach 3-G-Regeln geprüften Gäste zu verkaufen: diverse Marmeladen, Gelees, „Brombeer-Balsam“, Früchtebrot, Stollen.
Einsatz seit über 20 Jahren
Zufrieden war sie vor allem, weil sie und ihr Team es wieder einmal geschafft hatten, den Adventsbasar der Gemeinde St. Michael in Opladen zu organisieren. Seit über 20 Jahren macht Susanne Löffler das schon. „So genau weiß ich gar nicht mehr, wann das anfing“, sagte sie zwar. Doch jedes Mal sei es ihr ganz sicher ein Bedürfnis, denn: Das am Ende eingenommene Geld geht beim Basar im Pfarrsaal an der Sandstraße immer an Menschen, die es mehr als andere gebrauchen können.
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In diesem Jahr waren das jene, denen die Wupperflut des vergangenen Julis mitunter die Existenzgrundlage nahm. Für sie hatte Susanne Löffler daheim gekocht und gebacken. Für sie hatte Angela Zerfaß, ebenfalls Mitglied des Orga-Teams, Honig aus der eigenen Imkerei sowie von ihr gebastelte beleuchtete Kaffekannen mitgebracht, während Markus Evers Craft-Bier gebraut hatte, das er draußen auf dem Hof an die Besucherinnen und Besucher verkaufte. Der Name: „Opladener Weihnachtsbier“. Geschmacksrichtung: Zimt, Kardamom und Nelken.
Craft-Bier und Stockbrot
Apropos „draußen auf dem Hof“: Dorthin war dieses Mal ein Großteil des Basars verlegt worden, um das Abstand-Halten in Pandemiezeiten leichter zu machen. Die Folge: Erstmals gab es draußen auch ein warmes Lagerfeuerchen, über dem Stockbrot gebacken werden konnte. Und nicht zuletzt „zeigt das ja auch, dass wir hinausgehen in den Stadtteil“, sagte Angela Zerfaß.



