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Endhaltestelle der KVBNeue Buswendeschleife in Schlebusch soll „zeitnah“ kommen

Seit drei Jahren parken in Schlebusch Busse im Wohngebiet – jetzt liegen die benötigten Freigaben zum Neubau der Busschleife vor.

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Noch liegen alte Gleise, bald sollen hier wieder Busse fahren können.

Noch liegen alte Gleise, bald sollen hier wieder Busse fahren können.

Seit Frühjahr 2025 können Fahrgäste wieder über frisch sanierte Bahnsteige in Schlebusch in die KVB-Bahnen der Linie 4 steigen, die über neu verlegte Gleise nach Köln fährt. Wann Leverkusener bei ihrer Rückkehr wieder direkt dort in einen Bus einsteigen können, ist weiterhin unklar: Die seit Oktober 2023 gesperrte Buswendeschleife liegt weiterhin brach. Sehr zum Ärger nicht nur von Fahrgästen, sondern auch von Anwohnern am Dünnwalder Grenzweg, die jetzt seit drei Jahren Ersatzhaltestellen und den entsprechenden Verkehr vor der Haustür haben.

Für sie gibt es jetzt aber Hoffnung: „Zeitnah“ sollen die Arbeiten an der brachliegenden Buswendeschleife begonnen werden, sagt KVB-Sprecher Stephan Anemüller.

Die Ersatz-Bushaltestelle am Dünnwalder Grenzweg nervt Anwohnende seit drei Jahren.

Die Ersatz-Bushaltestelle am Dünnwalder Grenzweg nervt Anwohnende seit drei Jahren.

Während der Bauarbeiten an den Gleisen hatte die KVB die Fläche, auf der auch noch alte Gleise liegen, als Ablage für  Baumaterialien gebraucht. Seitdem sind die Verkehrsbetriebe dafür zuständig, die Wendeschleife für den Busverkehr wiederherzustellen. Die fertigen Pläne dafür liegen auch schon lange in der Schublade, versicherte Anfang des Jahres ein zur Sitzung der Bezirksvertretung III eingeladener KVB‑Vertreter den Stadtteil-Politikern.

Als Problem stellte sich die Regenentwässerung heraus: An der Wendeschleife fehlt ein funktionsfähiger Kanal, über den das Regenwasser abfließen kann. Für eine gewünschte ortsnahe Versickerungsanlage allerdings gibt es strenge Auflagen, vor allem wegen der nahen Straße. Über Rigolen soll das Regenwasser dem nahen Wald zur Verfügung gestellt werden. Hierfür mussten die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) eine Planung plus Antrag vorlegen, die von der Unteren Wasserbehörde geprüft werden mussten. Diese Prüfung und das ebenfalls benötigte Bodengutachten liegen laut Aussage der KVB jetzt vor.

Aktuell werde in einem Kölner Fachbereich die Ausschreibung für die Arbeiten vorbereitet. Die Arbeiten werden dann etwa drei bis vier Monate dauern, sagt Anemüller. Einen Termin für den Baubeginn kann er nicht nennen. „Aber es wird keine Ewigkeiten mehr dauern, bis die Fahrgäste wieder kürzere Wege nutzen können.“