Der Sommer hat in Leverkusen pünktlich zum Pfingstwochenende angeklopft und gleich richtig aufgedreht.
Zwischen Freibad und EisdieleSo beginnt Leverkusen den Sommer

Der Blick vom Fünfmeter-Sprungturm beweist, dass das Freibad Wiembachtal noch freie Kapazitäten hat.
Copyright: Charlotte Breidohr
Das erste Eis genießen und dann einen Sprung ins kühle Nass: Der Sommer hat in Leverkusen pünktlich zum Pfingstwochenende angeklopft und gleich richtig aufgedreht. Bei Temperaturen von über 30 Grad hätte der Start kaum perfekter sein können: Genau zu den ersten heißen Tagen begann in Leverkusen am Samstag, 23. Mai, die Freibadsaison 2026. Das Freibad am Calevornia und das Freibad Wiembachtal öffneten ihre Türen für die ersten Badegäste.

Uta Klusmann (l) mit Ehemann Dennis und Sohn Benjamin wohnen in Kiel und besuchen die Großeltern in Leverkusen.
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„Wir haben uns richtig viel Mühe gegeben vor der Saison. Die Grünanlagen und die Wiese wurde gepflegt, die Becken abgelassen, gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt. Außerdem haben wir, wenn nötig, Renovierungsarbeiten und Reparaturen durchgeführt“, erklärt Badleiterin Melanie Materne (50) vom Freibad Wiembachtal. „Das ist immer viel Logistik, weil viele Gewerke ineinandergreifen.“
Der Sprungturm ist der Höhepunkt für die Kinder
Die Arbeit der 18 Mitarbeiter, die auch im Hallenbad in Bergisch Neukirchen eingesetzt sind, wird auch von den Gästen anerkannt. Uta Klusmann kommt gebürtig aus Leverkusen, wohnt mit ihrer Familie mittlerweile in Kiel. Wenn sie ihre Eltern besucht, geht es bei schönem Wetter immer ins Freibad Wiembachtal, in dem sie als Kind schon ihre Sommer verbracht hat. „Das Freibad hier ist wunderschön“, so die 50-Jährige.
„Das Wasser ist herrlich blau, die Bewachsung und die Bäume sind erfrischend und beruhigend. Springt man ins Wasser, ist alles gut“. Ihr Sohn Benjamin (12) ist ebenfalls begeistert: „Es ist richtig cool, dass es einen Sprungturm gibt und eine Rutsche.“ Laut Badleitung sei der Sprungturm im 50-Meter-Schwimmerbecken mit einem Fünf-Meter-Turm, zwei Drei-Meter-Brettern und einem Ein-Meter-Brett der Höhepunkt für die Kinder.

Badleiterin Melanie Materne (50) vom Freibad Wiembachtal
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Trotz Traumwetter ist das Freibad Wiembachtal am Pfingstwochenende nicht überfüllt: Am Samstag kamen 550 Gäste zur Eröffnung, am Pfingstsonntag waren es rund 950. Für bis zu 2000 Menschen hat das Bad Kapazitäten. Badleiterin Melanie Materne resümiert: „Das Bad ist gut besucht und für Pfingsten ist das ganz in Ordnung, denn erfahrungsgemäß sind da viele im Urlaub. Aber wir rechnen mit noch mehr Gästen an Pfingstmontag und auch am Dienstag, da dann noch schulfrei ist.“
Knaller Wetter, Sonnencreme, Pommes, kaltes Wasser – Ich liebe es. Freibad ist immer toll.
Seit über 30 Jahren arbeitet Melanie Materne in ihrem Job als Fachangestellte für Bäderbetriebe. Was sie daran liebt? „Knaller Wetter, Sonnencreme, Pommes, kaltes Wasser – Ich liebe es. Freibad ist immer toll.“

Eis muss sein: Marco und Laura Di Salvo mit den Schwestern Paula (l) und Mathilda in ihrer Eisdiele in Lützenkirchen
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Was zum Sommer ohne jeden Zweifel dazugehört, ist ein leckeres Eis – am besten traditionell italienisch hergestellt. Die Anlaufstelle dafür ist in Leverkusen Lützenkirchen ist seit 1993 die Eisdiele „Gelati Santini“ der Familie Di Salvo. Marco (43) und Ehefrau Laura (43) führen ihre Eisdiele schon in zweiter Generation. Sobald andere am Wochenende oder im Sommer frei haben, stehen sie hinter der Theke oder in der Produktion. „Ich habe die ganze Woche auf Hochtouren vorproduziert und mache jeden Tag frisches Eis“, so Marco, der Gelatiere (Eismacher). „Unsere Dauerbrenner-Sorten sind das Croccantino-Eis das mit Haselnusskrokant und gerösteten Mandeln, das 'Cherry Mania´ mit Sauerkirschen und karamellisierter Schokolade und die Sorte ´Popcorn´ mit gesalzenen Karamell. Und nicht zu vergessen das Buttermilch-Zitronen-Keks-Eis.“
An heißen Sommerwochenenden ist der zweifache Familienvater um 5 oder 6 Uhr morgens als Erster im Betrieb, Ehefrau Laura unterstützt ihn später im Verkauf, nachdem sie das Essen für die Kinder gekocht hat. „An Tagen wie diesen ist Marco erst um 22 Uhr zu Hause, die letzten Gäste kommen um halb neun. Aber wir machen das gern, das hier ist wie unser Zuhause und unsere Gäste sind wie Familie“, so Laura Di Salvo. Ehemann Marco ergänzt: „So ein Wetter am Pfingstwochenende ist ein Glücksgriff für uns, auch wenn es anstrengend ist.“
Ihr Liebe zum Eis teilen auch die Schwestern Paula (10) und Mathilda (7) aus Lützenkirchen. „Ich habe den ganzen Tag gefragt, wann wir zu Marco gehen“, so Mathilda, die sich zwei Kugeln Schokolade im Hörnchen mit bunten Streuseln bestellt. Danach geht es wieder auf die Wasserrutsche im heimischen Garten.
Melanie Materne vom Freibad Wiembachtal hofft, dass das traumhafte Pfingst-Wetter Bestand hat: „Wir wünschen wir uns in diesem Jahr mehr Sonne für die Leverkusener Kinder. Die letzten Sommerferien waren sehr verregnet.“
Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen sind auf den jeweiligen Webseiten der Freibäder zu finden: www.bad-wiembachtal.de www.calevornia.de
