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Martinsmarkt und Martinimarkt Märkte in Gladbach und Bensberg sollen sich ergänzen

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Das traditionelle Martinsspiel auf dem Konrad-Adenauer-Platz im Jahr 2019.

Bergisch Gladbach – Gleich zweimal Markt am ersten Novemberwochenende: Nach einer Corona-Pause können der mittelalterliche St. Martinsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz in der Stadtmitte und der Martinimarkt an der Schloßstraße in Bensberg wieder stattfinden.

„Es wird viel über Energie gesprochen. Aber Festivitäten sind Lebenselixier und tragen dazu bei, dass die Menschen mal abschalten können“, sagt Marcus Otto, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Rhein-Berg des Handelsverbands NRW. Außerdem laden die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Bergisch Gladbach: Märkte bewusst zeitglich gelegt

IG Stadtmitte und IG Bensberger Handel (IBH) als Veranstalter haben die Märkte bewusst zeitgleich gelegt. „Es sind zwei verschiedene Konzepte, die sich keine Konkurrenz machen, sondern sich ergänzen“, sagt Henning Schmitz, Vize-Vorsitzender der IBH. „Wer möchte, kann auch hin- und herfahren“, betont Mark Peters, Vorsitzender der IG Stadtmitte. Die Taktung der Busse sei sehr gut.

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Tradition

Martinsbasar

Das Team der katholischen öffentlichen Bücherei in Overath-Heiligenhaus lädt für Sonntag, 6. November, 10 bis 18 Uhr, zum Martinsbasar in den Pfarrsaal, St.-Rochus-Platz, ein. (nip)

Zum 20. Mal organisiert Knut Schulz mit seiner Düsseldorfer Event-Firma den historischen Markt, „ein kleines Jubiläum“, freut er sich. Mit 35 Installationen erhält der Konrad-Adenauer-Platz eine mittelalterliche Kulisse. Die Händler sind passend gekleidet und verkaufen die passenden Waren: Gewürze, Meet, Honig und Räucherwaren, Kleider, Silberschmuck, ledergebundene alte Bücher, Silberschmuck, Kerzenleuchter, Töpferwaren und Filzarbeiten, nennt Schulz Beispiele aus dem Sortiment. Ein Experte erzählt die Geschichten zur Herkunft von Vornamen.

Kinder können sich verkleiden

Speziell für Kinder gibt es eine Kinderrüstkammer, wo sie sich als Prinzessinnen, Prinzen und Ritter verkleiden können, Kinderschminken und ein historisches Karussell. Besonders freut sich Schulz auf das traditionelle Martinsspiel, einem kurzen Theaterstück: Andreas Wolter, professioneller Martin-Darsteller, wird, wie es die Legende erzählt, hoch zu Ross sitzen und seinen Mantel teilen, weil er nichts anderes hatte, das er dem Bettler hätte geben können.

Es gibt vier Vorstellungen am Sonntag, um 12 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr und 16.30 Uhr. Das kulinarische Angebot passt zu einem Mittelaltermarkt, etwa mit meterlangen Bratwürsten oder selbst gemachtem Baumkuchen.

Die Öffnungszeiten des Martinsmarktes: Samstag, 5. November, 18.30 bis 22 Uhr, Sonntag, 6. November, 11 bis18 Uhr. Verkaufsoffener Sonntag: 13 bis18 Uhr.

Martinimarkt in Bensberg macht schon Freitagabend auf 

In Bensberg tritt St. Martin nicht auf, gibt aber seinen Namen für das Fest. „Alles ein bisschen kleiner, aber gesellig und gemütlich“, kündigt IBH-Vorsitzende Astrid Baldauf an. Die 30 Stände werden diesmal auf dem Platz vor der Schlosstreppe und vor dem Einkaufszentrum aufgebaut. „Die Schloßstraße muss also nicht gesperrt werden“, berichtet Schmitz. Zum Angebot gehören unter anderem Schmuck, Gravuren von Glasbausteinen, Schals, Mützen, Dekorationsartikel. Kulinarisch gibt es Pulled Pork, Backfisch und Reibekuchen zu genießen.

„Und es ist uns gelungen, einen Winzer aus der Pfalz zu verpflichten“, freut sich Schmitz. Kinder können am Lagerfeuer Stockbrot braten. Besonderes Flair sollen die vier historischen Ski-Gondeln geben, die als Sitzgelegenheiten dienen.

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Die Öffnungszeiten des Martinimarktes: Freitag, 4. November, 18-21 Uhr, Samstag, 5. November, 11 bis 21 Uhr, Sonntag, 6. November, 11-19 Uhr. Verkaufsoffener Sonntag von 13 bis 18 Uhr.