Abo

Erfolg in BerlinFC-Frauen ziehen ins Pokal-Achtelfinale ein

2 min
Spielerinnen des 1. FC Köln jubeln über ein Tor.

Die FC-Frauen haben die erste Pokal-Hürde genommen.

Der Traum vom Finale daheim lebt weiter: Die FC-Frauen ziehen nach einem 2:1-Sieg bei Hertha BSC ins Achtelfinale ein.

Die Frauen des 1. FC Köln dürfen weiter auf ihr erstes Endspiel im heimischen Stadion hoffen. Mit einem 2:1-Sieg bei Hertha BSC gelang in der ersten Runde des DFB-Pokals der Einzug in die nächste Runde.

Marina Hegering, die am vorigen Wochenende im Spiel gegen den FC Bayern verletzungsbedingt vom Feld musste, war wieder einsatzbereit. Als Spielführerin führte sie die Mannschaft an. Jedoch musste der FC auf Stürmerin Sandra Jessen verzichten, die aufgrund einer in München zugezogenen Meniskusverletzung für mehrere Monate nicht zur Verfügung stehen wird.

Kölnerinnen setzen sich nach umkämpftem Spiel durch

Obwohl der FC als deutlicher Favorit in die Partie startete, war der Gegner aus der zweiten Liga nicht zu unterschätzen: Die Berlinerinnen traten mit sechs aufeinanderfolgenden Liga-Erfolgen und viel Selbstvertrauen an. Dennoch kontrollierten die Kölnerinnen das Geschehen zu Beginn.

Diese Überlegenheit spiegelte sich zügig im Ergebnis wider. In der 15. Minute erzielte Dora Zeller den Führungstreffer für die Gäste. Sie verwertete einen Abpraller nach einem Torschuss von Sophia Nachtigall.

Hertha BSC zeigte sich vom Rückstand jedoch unbeeindruckt und agierte im Anschluss couragierter. Elfie Wellhausen vergab in der 25. Minute zunächst noch die Chance zum Ausgleich. In der 37. Minute mussten die Kölnerinnen den 1:1-Gleichstand hinnehmen. Ein Fehler im Spielaufbau des FC wurde von Wellhausen genutzt, die den Ball eroberte und allein auf das Tor zulief. Dabei ließ die Angreiferin der Torhüterin Lisa Schmitz keine Abwehrmöglichkeit.

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der FC, an die Leistung zu Beginn des Spiels anzuschließen. Dem Team von Trainerin Britta Carlson gelang erneut ein schneller Treffer. In der 52. Minute war es Pauline Bremer, die für die erneute Führung der Kölnerinnen sorgte. Rund 15 Minuten danach vergab Beke Sterner die Möglichkeit zur Vorentscheidung, als sie allein vor der Hertha-Torhüterin Inga Lux scheiterte.

Die Kölnerinnen versäumten es, die Partie vorzeitig zu entscheiden, ließen in der Defensive jedoch kaum noch etwas zu. Somit endete das Spiel mit einem 2:1-Sieg, der den Einzug ins Achtelfinale bedeutet. 

Somit ist das Endspiel im Rhein-Energie-Stadion (17. Mai 2027) für die FC-Frauen weiterhin möglich. Der Weg ist aber noch lang. (red)