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„Hat komplett geknallt“Bayer-Niederlage in Hoffenheim von Kopfverletzung überschattet

Leverkusen unterliegt Hoffenheim mit 0:3 – Kopfverletzung bei Loic Badé, auch Mousse Diaby musste mit Oberschenkelproblemen raus.

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25.10.2026, xrekx, Fussball 1.Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen v.l. LoÃc Badà Bayer 04 Leverkusen verletzt, Verletzung, Schmerz, Schmerzen, injured, injury, pain, pains Trage DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Sinsheim *** October 25, 2026, xrekx, Soccer, Bundesliga 1, TSG 1899 Hoffenheim vs. Bayer 04 Leverkusen, Loïc Badé Bayer 04 Leverkusen injured, injury, pain, pains, injured, injury, pain, pains. DFL and DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video. Sinsheim

Loic Badé wird von Sanitätern auf der Trage behandelt.

Hoffenheim entwickelt sich zum Angstgegner von Bayer Leverkusen. Wie schon die beiden Bundesligapartien der Vorsaison verlor die Werkself am Sonntag gegen die TSG. Das 0:3 (0:0) ist die erste Niederlage nach sechs Pflichtspielsiegen in Serie. Eine Kopfverletzung von Loïc Badé überschattete das Spiel. Auch Moussa Diaby musste verletzt ausgewechselt werden.

„Das hat komplett geknallt“, sagte Robert Andrich nach dem Abpfiff zur Szene mit Badé und Max Moerstedt. „Also ich war richtig erschrocken und jeder hat dann irgendwie aufgehört, zu spielen. Wir haben auf den Pfiff gewartet. So richtig ansprechbar war er nicht, aber ich hoffe, dass es ihm gut geht.“ Trainer Carles Martínez sagte später: „Er war über eine Minute bewusstlos, aber jetzt ist er ansprechbar. Das ist das Wichtigste.“

Martínez setzte in Hoffenheim auf das in der Bundesliga bewährte Personal. Einzig auf der Linksaußenposition bekam Afonso Moreira eine Pause, dafür durfte Nathan Tella ran. Der Engländer mit nigerianischen Wurzeln hatte dann auch direkt die große Chance auf das 1:0, nach Kopfballablage von Patrik Schick rauschte sein Vollspannschuss aus zentraler Position im Strafraum aber knapp am Pfosten vorbei. Viel mehr kam in der ersten Hälfte nicht von den Gästen. Hoffenheim war sehr aggressiv in den Zweikämpfen, ließ den Bayer-Offensivspielern kaum Zeit zum Atmen. Da die Leverkusener diesmal keine guten Lösungen in hektischen Situationen parat hatten und das Passspiel generell zu wünschen übrig ließ, versandeten die meisten Angriffe schon weit vor dem Strafraum.

Adam Hložek trifft den Pfosten

Die Hausherren waren nach Ballgewinnen gefährlicher, spielten direkt. Fisnik Asllani prüfte Flekken nach knapp einer Viertelstunde. Der niederländische Keeper, der am Donnerstag beim 2:0 bei OFI Kreta in der Europa League eine Pause bekam, war dann kurz vor der Pause geschlagen. Doch der Schuss des Ex-Leverkuseners Adam Hložek fand nicht den Weg ins Tor, er klatschte an den Pfosten.

Noch vor dem Pausenpfiff musste Martínez wechseln: Moussa Diaby zog sich aller Voraussicht nach eine Oberschenkelverletzung ohne gegnerische Einwirkung zu. Fällt Diaby aus, ist umso wichtiger, dass die derzeit verletzten Christian Kofane, Montrell Culbreath und Eliesse Ben Seghir bald wiederkommen.

In der Pause gab es noch einen Wechsel – allerdings bei keiner der beiden Mannschaften. Schiedsrichter Daniel Siebert stand fortan als Vierter Offizieller an der Seitenlinie und tauschte den Platz mit Robert Hartmann. Die Wade zwickte.

Eigentlich war Leverkusen nun die aktivere Mannschaft, gefährlich wurde es aber weiterhin nicht. Zehn Minuten vor dem Abpfiff leitete dann ein unnötiges Foulspiel von Kapitän Edmond Tapsoba die Niederlage ein. Nach Ansicht der TV-Bilder entschied Hartmann auf Elfmeter. Andrej Kramarić lupfte den Ball in die Mitte, Flekken war mit dem Bein dran, das reichte aber nicht – 0:1. „Ich glaube, dass wir auch den Führungstreffer hätten schießen können“, sagte Andrich. „Dann kommt so ein Elfmeter, dann war trotzdem noch eine Drangphase von uns. Das 2:0 ist natürlich am Ende der Knackpunkt, das Ergebnis ist auf jeden Fall viel zu hoch für das Spiel.“

Das 2:0 fiel unmittelbar nach dem Kopfzusammenstoß zwischen Badé und Moerstedt. Die Leverkusener – insbesondere Coach Martínez – regten sich auf, dass Hartmann nicht direkt nach dem Zusammenprall das Spiel unterbrochen hatte. „Ich habe auf Vorteil entschieden, da es ein Foul des Leverkusener Spielers war. Ich habe die Schwere der Verletzung auch nicht direkt erkannt“, sagte Hartmann. Alexander Prass traf, zog sich das Trikot aus und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Da Badé vom Platz war und Bayer nicht mehr wechseln konnte, spielten die Teams jeweils mit zehn Mann zu Ende. Moerstedt, der den Zusammenprall besser verkraftet hatte, traf noch zum 3:0 in der Nachspielzeit.

Damit endet die Rekordserie von Bayer 04. Leverkusen hatte in jedem der zehn Pflichtspiele der Saison mindestens zwei Treffer erzielt. Das ist laut Opta seit Einführung der Bundesliga 1963/64 eine neue Bestmarke im deutschen Profifußball. Auch die Serie von Patrik Schick, der an jedem der ersten sechs Liga-Spieltage getroffen hatte, endete in Sinsheim. Für Bayer 04 geht es am Mittwoch (20.45 Uhr, Sky) mit dem Heimspiel in der zweiten Pokalrunde gegen den 1. FC Nürnberg weiter.