Die Panther legen eine denkwürdige Halbzeit hin.
HandballOpladen gewinnt Krimi, die Bergischen Panther erzielen in der zweiten Halbzeit nur fünf Tore

Julius Schroeder erzielt zwei Tore für Opladen.
Copyright: Uli Herhaus
Die 215 Zuschauer in der Opladener Bielert-Halle konnten am Samstagabend erst mal tief durchatmen, als die Partie des TuS 82 Opladen gegen den TV Gelnhausen mit einem 34:32 (15:12)-Sieg Opladens ihr Ende gefunden hatte.
Opladen setzte sich in der ersten Hälfte in der 14. Minute auf 6:3 ab. Kurz darauf hieß es 10:5 (19.), Gelnhausen konnte bis zur Pause aber auf 15:12 verkürzen.
Dieser Trend setzte sich fort. Der TVG traf in der 38. Minute zur ersten Führung (18:19). Dann verschob sich das Machtverhältnis wieder: Nach dem 21:20 für die 82er drehte Markus Sonnenberg richtig auf, markierte vier Treffer in Folge zum 25:20. Beim 32:26 (53.) hatten die meisten in der Halle die Partie schon abgehakt.
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Es war sicherlich nicht so gut am Ende. Gelnhausen wurde offensiver, wir hatten nicht mehr die Ruhe. Aber der Gesamteindruck war ein sehr positiver
Gelnhausen jedoch nicht. Noch 49 Sekunden Restspielzeit wies die Anzeigetafel aus, als der TVG zum 33:32 anschloss. Aber Sonnenberg sicherte per Siebenmeter mit seinem elften Treffer dann doch den Sieg Opladens.
TuS-Trainer Fabrice Voigt war mächtig erleichtert: „Es war sicherlich nicht so gut am Ende. Gelnhausen wurde offensiver, wir hatten nicht mehr die Ruhe. Aber der Gesamteindruck war ein sehr positiver.“
TuS 82 Opladen: Oberosler, Ferne; Sonnenberg (11/4), Dasburg (5), Schmitz (5/1), Meurer (4), Johannmeyer (2), Jagieniak (2), Nitzschmann (2), Schroeder (2), Swiedelsky (1), Kübler, Leppich, Sorg, Flemm
Bergische Panther spielen eine starke erste Halbzeit in Ferndorf
Das muss man erstmal hinbekommen: Die Bergischen Panther führten nach einer bärenstarken ersten Hälfte beim Aufstiegsfavoriten TuS Ferndorf vor fast 1000 Zuschauern zur Pause mit 20:16. Mit einem 5:0-Lauf vom 5:6 (11.) zum 10:6 (16./Siebenmeter durch Moritz Görgen) hatten sich die Gäste abgesetzt.
Nach dem Seitenwechsel trafen die Panther aber nur noch fünfmal und unterlagen schließlich mit 25:30. Trainer Marcel Mutz erklärte die zweite Hälfte so: „Wir haben trotz etlicher, fehlender Spieler in den ersten 30 Minuten überragend gespielt. Dann hat Ferndorf mehr und mehr Druck ausgeübt. Was aber trotzdem nicht passieren darf, ist, dass wir in einer Halbzeit nur fünf Tore markieren.“
Bergische Panther: Eigenbrod, Merten; Görgen (6), T. Blum (4), Ueberholz (4), Kämper (3), Jünger (3), J. Blum (2), Wöstmann (2/2), Bleckmann (1), Hinkelmann, Heider, Wolter.

