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„Die Welt ist groß genug für uns alle“OB Reker war Ehrengast in Istanbul

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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Archivbild)

Köln – Oberbürgermeisterin Henriette Reker nahm auf Einladung ihres Istanbuler Amtskollegen Ekrem Imamoğlu an der Uraufführung von „Dark Waters – Symphonie der Migration“ in Istanbul teil. Das vom Künstler Fuat Saka komponierte und vom Musiker Vangelis Zografos arrangierte Werk hat seine Weltpremiere in der türkischen Metropole gefeiert.

„Die Welt ist groß genug für uns alle“

İmamoğlu sagte vor der Aufführung: „Die Welt ist groß genug für uns alle. Solange wir Frieden, Brüderlichkeit und Gleichheit verteidigen. Lasst uns gemeinsam Lieder des Friedens singen, so wie es heute hier sein wird. Lassen Sie unsere Stimmen die Stimmen derer übertönen, die Krieg wollen“, sagte er. Die Aufführung fand im Open-Air-Theater „Harbiye Cemil Topuzlu“ statt.

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Eines der wichtigsten Lieder des Konzerts, 'Nereye' (Where), ist dem Bruder des Künstlers, Sürap Saka, gewidmet. Es ist ein Klagelied für ihn, der in den frühen 1960er Jahren nach Deutschland emigrierte und dort in jungen Jahren ums Leben kam. 

Unter den Gästen waren auch die Provinzpräsidentin Canan Kaftancıoğlu und Vertreter des Städtepartnerschaftsvereins Köln-Istanbul, die im Rahmen ihrer Vorstandsreise vor Ort waren. Die beiden Oberbürgermeister haben verabredet, dass das Werk, das Migration thematisiert, in diesem oder im kommenden Jahr auch in Köln aufgeführt werde. (red)