Seit 1946 untersuchen Archäologen die Überreste der Basilika unter dem Kölner Dom. Nun gibt es eine neue Rekonstruktion ihres Innenraums.
Lange Nacht der Museen in KölnNeue Rekonstruktion des Alten Doms wird ausgestellt

Unter dem Boden des Kölner Doms liegen die Überreste des Alten Doms. (Archivbild)
Copyright: Thilo Schmülgen
Unter dem Boden des Kölner Doms liegen die Überreste des Alten Doms, einer Basilika, die gegen 800 unter Karl dem Großen errichtet wurde. Seit 1946 sind Archäologinnen und Archäologen damit beschäftigt, die Reste des Bauwerks aufzudecken und zu erforschen.
Auf Basis der Untersuchungen von Kunsthistorikerin Dorothea Hochkirchen ist nun eine digitale Rekonstruktion des Innenraums des Alten Doms entstanden, die Interessierte erstmals bei der Kölner Museumsnacht am Samstag, dem 2. November, besichtigen können.
Hochkirchen beschreibt ihre Vorgehensweise mit forensischen Methoden, die es ermöglichten, aus den wenigen erhaltenen Fragmenten der ursprünglichen Architektur ein detailliertes 3D-Puzzle zusammenzusetzen. Anhand von Scans dieser Fragmente konnten dann digitale Rekonstruktionen erstellt werden.
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Kölner Museumsnacht zeigt erstmals neue Rekonstruktion des Alten Doms
Bei der Realisierung des Projekts wurde die Kunsthistorikerin von dem Architekturstudenten Konstantin Kruse unterstützt. Die Finanzierung kam von Seiten der Kulturstiftung Kölner Dom. Während der Kölner Museumsnacht ist die Domgrabung von 19 bis 24 Uhr geöffnet und zeigt die Rekonstruktion des Alten Doms in großformatigen Abbildungen.
Die „Lange Nacht der Museen“ findet dieses Jahr zum 25. Mal statt. Besucher können mit einem einzelnen Ticket Ausstellungen, Führungen, Konzerte, Workshops, DJ-Sets und Lesungen in der ganzen Stadt besuchen. Insgesamt sind von 19 Uhr bis 2 Uhr nachts über 300 Programmpunkte geplant.
Die Veranstalter empfehlen, nicht mehr als drei bis sechs Orte zu besuchen. Vorschläge für Touren mit verschiedenen Schwerpunkten, etwa Kunst oder Musik, sind im Programmheft enthalten. Die Eintrittskarte zur Museumsnacht gilt als Fahrausweis im VRS-Netz. Für den Transfer zwischen den Orten setzt die Stadt zusätzliche Verkehrsmittel ein, unter anderem fahren auch historische Straßenbahnen durch Köln. (bha)