Die 6,7 Millionen Euro teure Umgestaltung der Domumgebung hatte sich bereits mehrfach verzögert. Jetzt sollen die Arbeiten beginnen.
Neugestaltung an der TrankgasseStadt Köln sperrt Teile der Domplatte für zwei Jahre

So soll der Dom-Sockel nach der Neugestaltung aussehen.
Copyright: Allmann Sattler Wappner
Die Stadt Köln hat angekündigt, dass am kommenden Montag, 26. Januar, die Neugestaltung des Domsockels entlang der Trankgasse beginnt. Die Arbeiten sollen zwei Jahre dauern. Zunächst werden auf der Nordseite des Doms auf der Domplatte ein Bauzaun und Container aufgestellt. Während der gesamten Bauzeit ist der Durchgang für Fußgänger in diesem Bereich gesperrt.
Trankgasse halbseitig gesperrt
Eine Umleitung führt vom Bahnhofsvorplatz über die Trankgasse zum Roncalliplatz. Alternativ gibt es eine weitere Umleitung von der Domtreppe über die östliche Domumgebung, am Römisch-Germanischen Museum vorbei, zum Roncalliplatz. Die Stadt will außerdem auf der Trankgasse im Bereich des Domsockels halbseitig die Fahrbahn sperren.
Die 6,7 Millionen Euro teure Neugestaltung hatte sich mehrfach verzögert. Der Stadtrat hatte das Projekt bereits im Frühjahr 2020 beschlossen. Die Stadt Köln verschob den Umbau unter anderem wegen der Fußball-Europameisterschaft 2024, um die vielen internationalen Fans in der Innenstadt nicht zu beeinträchtigen.
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Verkehrsdezernent Ascan Egerer führte im April 2023 auf der Trankgasse neue Verkehrsregeln ein, die den Autoverkehr nur in Ausnahmefällen vorsieht. Eigentlich war dieser Verkehrsversuch laut einer Vereinbarung mit der Politik allerdings an die Zeit des Umbaus geknüpft – der nun fast drei Jahre nach der Einführung der neuen Verkehrsregelung beginnt.
Die Außenmauer des Domsockels an der Trankgasse gegenüber dem Excelsior Hotel Ernst soll völlig neu gestaltet werden. Zur Domplatte ist zudem eine barrierefreie Rampe geplant. Die Treppe zur U-Bahn-Haltestelle Dom/Hauptbahnhof soll mit einer geschlossenen Metallkastenkonstruktion verkleidet werden.

