Die Universität zu Köln ist damit die gründungsfreundlichste nicht-technische Volluniversität Deutschlands.
Deutscher Startup MonitorUni Köln auf Rang 2 der gründungsfreundlichsten Hochschulen

Die Albertus-Magnus-Statue vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln. (Archivfoto)
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Wie in den Vorjahren bringt die Universität zu Köln viele Gründerinnen und Gründer hervor. Zu diesem Ergebnis kommt der am Montag veröffentlichte „Deutsche Startup-Monitor 2026“, die jährliche Analyse des Startup-Verbands. 4,2 Prozent der Befragten haben in Köln ihren höchsten akademischen Abschluss erworben, wodurch die Universität wie bereits 2025 Rang 2 der gründungsfreundlichsten Hochschulen erreicht. Damit ist sie erneut die gründungsfreundlichste nicht-technische Volluniversität Deutschlands. Nur die RWTH Aachen liegt in der Befragung noch vor Köln (5,7 Prozent).
Die Studie beleuchtet auch die Rolle von Hochschulen und Forschungseinrichtungen für das deutsche Start-up-Ökosystem. Diese seien besonders wichtig für das Gründungsgeschehen: Bei rund sechs von zehn Startups (59 Prozent) gehe das Produkt direkt oder indirekt aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen hervor. Zudem wurde die Hälfte aller Startups (51 Prozent) von Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt. 70 Prozent der unterstützten Gründerinnen und Gründer stufen diese Förderung als wichtig oder sehr wichtig ein, insbesondere im Hinblick auf die Vernetzung mit der Startup-Szene.
Universität zu Köln fördert „grüne“ Startups
Rektor Joybrato Mukherjee ist über das Abschneiden stolz: „Als Universität wollen wir wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur gewinnen, sondern mit ihnen Wirkung in Wirtschaft und Gesellschaft entfalten. Gründungen sind dafür ein wichtiger Weg: Sie bringen neue Ideen in die Anwendung und schaffen Lösungen für konkrete Herausforderungen. Dass so viele Gründerinnen und Gründer ihren akademischen Weg an der Universität zu Köln gegangen sind, freut uns deshalb sehr und bestärkt uns darin, Transfer und unternehmerisches Denken weiterhin konsequent zu fördern.“
In den vergangenen Jahren hat die Universität ihre Gründungsförderung stark ausgebaut. Während es 2020 14 Gründungen gab, stieg die Zahl 2025 auf 44. Dabei legt die Universität großen Wert auf die Unterstützung von grünen Startups und betreibt das Fokuszentrum „Climate Innovation.NRW“.
Weiterhin gründete die Universität zu Köln gemeinsam mit der RWTH Aachen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und den Gateway Hochschulen Köln die „Gateway Factory“, die Deeptech-Start-ups beim Wachstum unterstützen soll. (red)
