Die Woche ab dem 9. Februar steht im Zeichen des Karnevals. Aber es gibt auch ein paar Alternativen.
Was diese Woche in Köln wichtig wirdStreik, Superstar, Karneval

Der britische Superstar Raye gastiert in der Lanxess-Arena.
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Beim Fastelovendsgottesdienst am Montag, 8. Februar, 18.11 Uhr, in St. Agnes, sollten Sie rechtzeitig da sein: Es wird traditionell voll. Lupo, Stephan Brings und Kafi Biermann spielen, Christoph Kuckelkorn predigt letztmals als Präsident des Festkomitees. Wer nicht da sein kann: Ksta.de streamt den Gottesdienst live.
Ein Alternativprogramm zum Karneval gibt es zum Beispiel im Gebäude 9: Hier gastiert am Montag um 19 Uhr die Band rémi.fr mit einer Mischung aus Bossa, französischer Nonchalance und sächsischem Charme. Wer selbst auf die Bühne will, um zu performen, kann um 19.30 Uhr ins Arttheater gehen: Bei der 894. (!) Auflage von Kunst gegen Bares finden laut Veranstalter „alle Formen der Bühnenkunst Platz“.
Für Dienstag hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, betroffen sind Bezirksregierung Köln, Hochschulen Straßen NRW und Staatsanwaltschaft. Schon am Montag wird an der Kölner Uni-Klinik gestreikt.
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Am Dienstagabend gastiert die britische Sängerin Raye in der Lanxess-Arena. Bei den Grammys im vergangenen Jahr war sie sowohl als „Best new Artist“ wie als „Songwriter oft he Year“ nominiert und hatte sechs Brit-Awards gewonnen. Karten gibt es noch an den bekannten Vorverkaufsstellen.
Bevor der Kopf am Donnerstag abgeschaltet wird, bietet sich für Mittwoch ein Besuch im Historischen Archiv an, um sich bei einer Führung über die Fastnacht in der Vormoderne zu informieren. Was lässt sich anhand der Bestände über die karnevalistischen Feierlichkeiten des Mittelalters und der Neuzeit sagen? Die Themenführung wird von Quellen begleitet, in denen weniger gefeiert als geregelt und verboten wird – ein spannender Perspektivenwechsel auf ein damals nur vermeintlich ausgelassenes Fest. Die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungarchiv@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0221/221-24455 ist erforderlich.
Für den Karneval einsingen können Sie sich am Mittwoch beim Konzert Philharmonie Singfonie – Das Partykonzert mit Björn Heuser und dem Uniorchester Bonn, bevor am Donnerstag der Straßenkarneval eröffnet wird.
Karnevalstage: Bei den Kostümen an den Regen denken
Aktuell sind für Weiberfastnacht und Rosenmontag null Sonnenstunden und ergiebige Regenfälle vorhergesagt. Kostüme mit Helmen (Astronautin? Bauarbeiter?) oder wasserabweisenden Kappen könnten gefragt sein. Schlechtes Wetter gibt es ja bekanntlich nicht, nur schlechte Kleidung. Ins Wasser fallen werden der Karnevalsauftakt auf dem Altermarkt, die Schull- und Veedelszöch, der Rosenmontagszug und die Nubbelverbrennung ganz gewiss nicht.

