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60, 90 oder 120 MinutenLeverkusener schwammen ohne Pause

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Am Ende jeder der acht Schwimmbahnen notiert sich ein Mitarbeiter des Sportpark Leverkusens die Anzahl der Bahnen, die die Teilnehmenden schon hinter sich gebracht haben.

Am Ende jeder der acht Schwimmbahnen notiert sich ein Mitarbeiter des Sportpark Leverkusens die Anzahl der Bahnen, die die Teilnehmenden schon hinter sich gebracht haben.

Der Sportpark hatte eine „Schwimmchallenge“ organisiert.

Im Freibad Wiembachtal in Opladen versammelten sich am Sonntag fast 80 Schwimmbegeisterte, um sich einer besonderen Herausforderung zu stellen: Ausdauerschwimmen ohne Pause. Um Punkt 9 Uhr ertönte der Startschuss. Auf acht abgetrennten Bahnen schwammen die Teilnehmer  60, 90 oder 120 Minuten am Stück unter freiem Himmel.

Der Schwimmwettkampf am Wochenende war das Finale der „Schwimmchallenge“ des Sportparks Leverkusen, die aus insgesamt drei Wettkämpfen bestand: aus zwei „Early Bird“-Wettbewerben (aus dem Englischen: „Früher Vogel“) im November 2025 und im März 2026 sowie aus dem Finale am Sonntag. Bei den „Early Bird“-Wettbewerben waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im 25-Meter-Innenbecken des Calevornia geschwommen.

Sowohl Hobbyschwimmer und Amateure als auch Profis waren dabei. Der Schwimmstil ist egal, es zählt nur, dass sich die Schwimmer nicht am Beckenrand festhalten – außer,um kurz Wasser zu trinken – und während der Schwimmzeit konstant und aus eigener Kraft in Bewegung sind. Die Bahnen sind nach Schwimmniveau aufgeteilt, die Profis schwimmen in der Mitte, da dort das Wasser weniger in Bewegung ist.

„Die Challenge ist hauptsächlich gegen einen selbst, dass man sich selbst auf die Probe stellt und über sich hinauswächst“, sagt Maja Machnik vom Sportpark Leverkusen. Besonders freut sie sich über die Wiederkehrer, die jedes Jahr aufs Neue teilnehmen. „Das Event ist irgendwie familiär und die Stimmung ist immer super“, findet sie. Sportpark Leverkusen organisiert die Schwimmchallenge mittlerweile schon seit zehn Jahren, die vergangenen zwei Jahre war sie ausverkauft.

Jeder und jede, der oder die mindestens 60 Minuten durchhält, erhält eine Medaille und eine Urkunde mit seiner geschwommenen Strecke. Nach 60 Minuten steigen die ersten erschöpften Schwimmer aus dem Wasser. „Für mich ist es ein Highlight, dass das Finale hier im Freibad stattfindet und man das 50-Meter-Becken für sich hat“, sagt Teilnehmerin Susi Koch. „Das war jetzt das erste Jahr, in dem ich an allen drei Challenges teilgenommen habe. Die 60 Minuten haben mir wirklich viel Spaß gemacht, aber es war auch echt anstrengend. Ich bin jetzt ein bisschen froh, dass es vorbei ist“, lacht sie.

Gewonnen hat die Person, die in den drei Wettbewerben insgesamt die größte Strecke zurücklegt. In diesem Jahr war das bei den Männern Jens Vahle, der am Sonntag in 120 Minuten 6900 Meter geschwommen ist und in der gesamten Serie insgesamt 20.800 Meter hinter sich gebracht hat. Bei den Frauen gewann Cora Buchta, die am Sonntag in 120 Minuten 7300 Meter geschafft und in der Serie eine Gesamtdistanz von 22 200 Metern erreicht hat. Die Anmeldung für die nächste „Schwimmchallenge“ ist bereits auf der Website der Schwimmchallenge geöffnet. Der erste von drei Terminen ist der 8. November 2026. Das Startgeld dafür beträgt 17 Euro.