19 internationale Pflegekräfte haben am Klinikum ihr Anerkennungsjahr für die Arbeit in Deutschland erfolgreich abgeschlossen.
Klinikum19 internationale Pflegekräfte für Arbeit in Leverkusen anerkannt

Der Rekordjahrgang feierte auf dem Campus des Klinikums Leverkusen mit Mitarbeitenden des Integrationsteams sowie Pflegeschulleiter Frank Möller (5. v. r.) und Pflegedirektor Matthias Klimkait (4. v. r.).
Copyright: Klinikum Leverkusen
19 Examen, fünf Nationen – am Klinikum hat ein Rekordjahrgang von internationalen Pflegekräften sein Anerkennungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Sie dürfen nun offiziell als Pflegefachkräfte in Deutschland arbeiten. Es ist die höchste Zahl an Absolventinnen und Absolventen, die in einem Durchgang ihre Prüfung bestanden haben.
Die neuen Pflegefachkräfte stammen aus der Türkei, Tunesien, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien. Sie bringen akademische Abschlüsse und praktische Erfahrungen aus ihren Heimatländern mit – und nutzen das Anerkennungsverfahren, um sich die fachlichen, sprachlichen und rechtlichen Kompetenzen anzueignen, die für die Arbeit im deutschen Gesundheitswesen erforderlich sind. „Für unsere Pflegepersonalsituation ist diese Entwicklung sehr positiv“, sagt Pflegedirektor Matthias Klimkait. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Anerkennungsverfahren gewinnen wir qualifizierte Pflegefachkräfte, die unsere Stationsteams langfristig verstärken.“
Dem Fachkräftemangel entgegenwirken
Prognosen deuten darauf hin, dass der Bedarf an Pflegefachkräften in Deutschland in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Gleichzeitig gehen viele erfahrene Beschäftigte der Babyboomer-Generation in den Ruhestand. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen stehen daher vor der Herausforderung, frühzeitig neue Fachkräfte zu gewinnen und an sich zu binden.
Was bewegt Leverkusen?
Jetzt bei der Umfrage mitmachen und eines von fünf Kölner Stadt-Anzeiger-Fanpaketen gewinnen.
Das Klinikum Leverkusen arbeitet mit Vermittlungsagenturen zusammen, um internationale Fachkräfte zu rekrutieren – auch in fernen Ländern wie Indonesien. Ergänzt wird dies durch die Ausbildung von Nachwuchs in der campuseigenen Pflegeschule und das Anwerben von ausgebildeten Fachkräften im Inland.
Sprache ist eine große Hürde
Bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist häufig die Sprache die größte Herausforderung. Außerdem müssen Bewerber deutsche Standards und Arbeitsabläufe lernen. Das Klinikum unterstützt sie während des Anerkennungsjahres mit einem eigens aufgebauten Integrationsteam inklusive Deutschlehrerin dabei.
Schon vor der Einreise erhalten die Teilnehmenden Informationen über das Leben in Deutschland und Leverkusen sowie über das Arbeiten am Klinikum. In Leverkusen starten sie dann mit einer Willkommenswoche und bekommen Hilfe bei Behördengängen, Wohnungssuche und Vermittlung von Schul- und Kitaplätzen. „Stabile private Rahmenbedingungen fördern maßgeblich die berufliche Entwicklung und langfristige Bindung an den Standort“, sagt Klimkait.
Der aktuelle Rekordjahrgang zeigt, wie internationale Fachkräftegewinnung, qualifizierte Ausbildung und praktische Integration zusammenwirken können. Bereits im November startet am Klinikum Leverkusen die nächste Gruppe in ihre berufliche Anerkennung.

