Der von der Stadt erstmals aufgelegte Bericht fasst alle Projekte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kommune zusammen.
NRW-AuszeichnungStadt Leverkusen für Nachhaltigkeitsbericht geehrt

Das Land NRW hat die Stadt für ihren Nachhaltigkeitsbericht ausgezeichnet.
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Die Stadt Leverkusen ist vom Land Nordrhein-Westfalen für ihren Nachhaltigkeitsbericht ausgezeichnet worden. Leverkusen gehört zu den ersten Kommunen in Deutschland, die gesammelt aufgeschrieben hat, was sie beim Thema Nachhaltigkeit schon tut – und das nach einem festen Raster, das auch andere Städte nutzen. Auf knapp 150 Seiten wird systematisch dargestellt, welche Projekte in Leverkusen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kommune bereits angestoßen oder verwirklicht sind und welche fortgeschrieben werden. So wird besser nachvollziehbar, wo Leverkusen vorankommt und wo nicht.
Daten von 2025
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW“ in Dortmund wurde die Stadt für diesen Bericht geehrt. Er beschreibt den Stand im Jahr 2025 und ordnet ihn in die großen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein.
Für den Bericht haben Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Stadt zusammengearbeitet und Informationen gesammelt: Welche Projekte laufen? Welche Programme gibt es? Was ist beschlossen? Wo liegen Zahlen vor, die zeigen, ob etwas besser wird – oder nicht?
Wärmeplanung und Infrastruktur
Der Bericht soll Lücken benennen, Fortschritte erkennen und helfen, Entscheidungen besser zu begründen. Konkret geht es zum Beispiel um die kommunale Wärmeplanung, Investitionen in eine widerstandsfähige Infrastruktur und nachhaltige Mobilität, weiter über Bildung und Wohnen bis zur Förderung des Ehrenamts, der Integration und einer wirkungsorientierten Steuerung der Leverkusener Seniorenarbeit.
Bei neuen Vorhaben soll künftig frühzeitig geprüft werden, ob sie dem Klimaschutz oder der Nachhaltigkeit nutzen – oder eher schaden. Auch städtische Töchter spielen eine Rolle: etwa beim Schutz vor Starkregen und Hochwasser, beim Umgang mit Abfall und Recycling, bei der Wärmeversorgung oder beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
Der Bericht verschweigt dabei auch nicht die schwierigen Rahmenbedingungen: Leverkusen ist dicht bebaut, Flächen sind knapp – und Geld ebenso. Gerade deshalb sei es wichtig, Nachhaltigkeit dauerhaft in kommunalen Strukturen zu verankern.
