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HandballBayer Leverkusen feiert fünften Sieg in Serie

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2. Handball Bundesliga Frauen: 1. FSV Mainz 05 - TSV Bayer 04 Leverkusen, Mainz, 09.05.2026 Großer Jubel bei Leverkusen, die sich einen Auswärtssieg in Mainz erkämpfen und den mitgereisten Fans zujubeln Partie vom 27. Spieltag der ALSCO Handball 2. Bundesliga Frauen zwischen 1. FSV Mainz 05 und TSV Bayer 04 Leverkusen in Mainz am 15.11.2025 *** 2 Handball Bundesliga Women 1 FSV Mainz 05 TSV Bayer 04 Leverkusen, Mainz, 09 05 2026 Great jubilation at Leverkusen, who fight for an away win in Mainz and cheer on the fans who traveled with them Matchday 27 of the ALSCO Handball 2 Bundesliga Women between 1 FSV Mainz 05 and TSV Bayer 04 Leverkusen in Mainz on 15 11 2025 Copyright: xBEAUTIFULxSPORTS/Hahnex

Die Handballerinnen von Bayer Leverkusen hatten erneut Grund zum Jubeln. 

Das Zweitliga-Team von Trainerin Sybille Gruner gewinnt am vorletzten Spieltag in Rostock mit 29:25.

Die Werkselfen sind derzeit unaufhaltsam: Nach zwei größtenteils erfolglosen Jahren mutet die Serie von nun fünf Siegen in der zweiten Handball-Bundesliga fast schon absurd an.

Und dennoch schlugen die Serientäterinnen beim 29:25 (21:15)-Auswärtserfolg in Rostock erneut zu. Das ungewohnte Gefühl fasste die spielende Sportliche Leiterin Annika Ingenpaß auf Instagram wie folgt zusammen: „Bei fünf Siegerfotos hintereinander gehen mir langsam die Captions aus.“ Sie sei „schon wieder stolz“ auf die Leistung ihrer Mannschaft.

Wir sind im Flow. Die erste Halbzeit war sehr gut, da hat alles geklappt. In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht die beste Angriffskraft, aber alle Energie in der Defensive gelassen
Sybille Gruner, Trainerin von Bayer Leverkusen

Ins gleiche Horn stieß Sybille Gruner. Bayers Interimstrainerin lobte: „Wir sind im Flow. Die erste Halbzeit war sehr gut, da hat alles geklappt. In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht die beste Angriffskraft, aber alle Energie in der Defensive gelassen.“ Unter dem Strich stand ein verdienter Auswärtserfolg.

In den Geschichtsbüchern muss man lange blättern, um eine genauso lange beziehungsweise längere Siegesserie des TSV Bayer 04 Leverkusen zu finden. Von Januar bis März 2014 – damals selbstredend noch in der Bundesliga – gelang sogar eine Serie von sieben Siegen. „Das werden wir diese Saison nicht mehr einholen“, sagt Gruner mit einem Augenzwinkern, steht doch nur noch eine Begegnung auf dem Restspielplan mit der Heimpartie gegen Werder Bremen am Wochenende.

Dass es in Rostock rundlaufen würde, hatte sich nicht gerade angedeutet. Nach einer rund zehn Stunden langen Anfahrt – „wir sind ein wenig in den Pfingstferienverkehr geraten und kamen erst eine Stunde vor dem anvisierten Anpfiff an“ – hatte Bayer ein wenig Glück, dass das Schiedsrichter-Gespann Felix Henker/Stefan Schirmacher eine Viertelstunde Aufschub gewährte.

Bei hohen Temperaturen in einer Halle ohne Fenster wurde es ein körperlich anstrengendes Spiel gegen einen kompakten und heimstarken Zweitliga-Aufsteiger von der Ostsee. Der Absteiger setzte sich beim Aufsteiger durch und hat durch den Sieg so viel Vorsprung in der Tordifferenz, dass der Klassenerhalt nun auch aus eigener Kraft geschafft wäre, wenn es sportliche Absteiger gegeben hätte: Rostock kann Leverkusen nicht mehr einholen. Mit dem Rückenwind des Sieges dauerte die Reise zurück ins Rheinland „nur“ rund acht Stunden. „Es war eine schöne Rückfahrt“, sagt Gruner, die sich jetzt auf ihr letztes Spiel als Trainerin der Elfen freut.