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LandesligaParty des SV Schlebusch muss vertagt werden

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25.08.2024, Fussball-Köln Flittard-SV Schlebusch

links: 
rechts: Nurat Aydin (Schlebusch)

Foto: Uli Herhaus

Murat Aydin (rechts) traf für den SV Schlebusch. 

Der Klassenerhalt des Teams von Trainer Heiko Dietz ist nach dem 1:1 gegen Fortuna Bonn noch nicht sicher.

Drei Spieltage vor Schluss standen die Fußballer des SV Schlebusch kurz vor dem Klassenerhalt. Der Landesligist, der in der jüngeren Vergangenheit oft bis zum letzten Spieltag zittern musste, lag gegen den SC Fortuna Bonn in Führung und auch das Ergebnis der Konkurrenten zwischen Wiehl und Flittard passte. Dann schlug aber Bonns Ege Emre Cetinkaya zu und schob die Nicht-Abstiegsparty der Leverkusener auf.

Trainer Heiko Dietz muss seine Spieler aufrichten

„So ist Fußball“, sagte Heiko Dietz nach dem 1:1 (1:0). Seine Mannschaft habe vieles richtig gemacht, aber den nötigen Killerinstinkt vermissen lassen. So musste der Trainer seine kurz vor dem großen Jubel ausgebremsten Spieler aufrichten.

Im Duell zwischen dem Tabellendreizehnten  und dem Fünfzehnten  übernahmen die Gastgeber direkt das Kommando und hätten schon vor dem 1:0 treffen können. Dann nahm Murat Aydin aus 16 Metern Maß und besorgte die Pausenführung (37.).

Am Ende müssen wir es akzeptieren und eben einen der zwei verbleibenden Matchbälle verwandeln
Heiko Dietz, Trainer des SV Schlebusch

„Danach haben wir das zweite Tor mehrmals auf dem Fuß und machen es nicht“, haderte Dietz mit vergebenen Großchancen – vor allem von Sebastian Bamberg (53./64.), aber auch von Justin Prensena (82.). Wie so oft im Fußball, wurde das Heimteam danach bestraft. „Wir wussten, dass es bei Wiehl gegen Flittard 3:2 steht und hätten diesen einen Freistoß noch überstehen müssen“, schilderte der SVS-Coach die dramatische Schlussphase. Dass Cetinkaya einen Freistoß aus halbrechter Position direkt zum 1:1 in die Maschen setzte, erkannte Dietz als „Klasse-Aktion“ an (90.). Danach hätte Bamberg sogar noch das 2:1 machen können, wenn nicht müssen (90.+5).

„Am Ende müssen wir es akzeptieren und eben einen der zwei verbleibenden Matchbälle verwandeln“, blickte der Schlebuscher auf die Duelle mit Spich (31. Mai) und Bad Honnef (7. Juni) voraus. Unter der Woche werde er viele Einzelgespräche mit „meinen Jungs“ führen, um am kommenden Sonntag endlich feiern zu können.