Stadt Köln streicht die Förderung für außerschulische Hausaufgabenhilfen. „wir helfen“ und Sparkasse KölnBonn starten Sonderaktion.
Starkes Zeichen der Solidarität„wir helfen“ und Sparkasse KölnBonn fördern Bildungsgerechtigkeit

Auch die Angebote der außerschulischen Hausaufgabenhilfe des Coach e.V.s profitieren von der Sonderaktion von „wir helfen“ und der Sparkasse KölnBonn.
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Anfang Mai hat die Mitgliederversammlung von „wir helfen“ beschlossen, dass der Hilfverein dieser Zeitung für Kinder und Jugendliche in Not mit einer Sonderaktion im Schuljahr 2026/27 17 Vereine, die benachteiligten Schülerinnen und Schülern außerschulische Hausaufgabenhilfe anbieten, unterstützen wird, da diese Angebote nicht mehr wie bisher von der Stadt Köln gefördert werden. Es geht insgesamt um mehr als 300.000 Euro.
Das Geld dafür stammt aus einer Erbschaft, die „wir helfen e.V.“ erhalten hat und das auf Wunsch der Erblasserin für Bildungsangebote eingesetzt werden soll. Wenige Tage später erreichte den „wir helfen“-Vorstand und die betroffenen Vereine die gute Nachricht, dass die Sparkasse KölnBonn spontan zugesagt hat, zusätzlich die Kosten für das Schuljahr 2027/28 zu übernehmen.
Hilfe für 800 benachteiligte Kölner Schülerinnen und Schüler
„Es freut uns ungemein, dass wir uns gemeinsam mit der Sparkasse KölnBonn, die unseren Verein seit Jahrzehnten als zuverlässige Unterstützerin begleitet, für die rund 800 jungen Menschen stark machen können, die von den Sparmaßnahmen betroffen sind“, sagt die stellvertretende „wir helfen“-Vorsitzende Isabella Neven DuMont.
„Wir arbeiten schon lange Hand in Hand mit wir helfen und haben gemeinsam viele wichtige Projekte gefördert. Uns verbindet die Überzeugung, dass Bildung der Schlüssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist. Deshalb übernehmen wir gerne für ein Schuljahr die Finanzierung der außerschulischen Hausaufgabenhilfe, denn sie bietet vielen Schülerinnen und Schülern wertvolle Unterstützung bei der Bewältigung ihres täglichen Lernpensums und Alltagsproblemen. Wir möchten, dass möglichst viele Kinder in der Schule den Anschluss behalten“, sagt Cathrin Dauven, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse KölnBonn.
Keine Ausfallbürgen für die städtischen Kürzungen
Und „wir helfen“-Geschäftsführerin Caroline Kron betont: „Unseren beiden Organisationen ist bewusst, dass wir nicht auf Dauer die Förderlücke schließen können, die durch die städtischen Kürzungen entsteht. Aber gemeinsam sorgen wir dafür, dass die betroffenen Vereine nun etwas mehr Zeit haben, um ihre Strukturen zukunftssicher umzubauen und neue Fördererinnen und Förderer zu finden, während sie gleichzeitig ihre wichtige Arbeit zum Wohl vieler hundert Kinder fortsetzen.“
