Schule in Köln-BilderstöckchenRichtfest am Dreikönigsgymnasium – „eine der modernsten Schulen Deutschlands“ ist bald fertig

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Schüler und Schülerinnen stehen vor dem Rohbau eines großen Gebäudes.

Mehr als 200 Gäste hatten sich zur Zeremonie vor dem Neubau des DKG versammelt.

Das alte Gebäude wird durch „eine der modernsten Schulen Deutschlands“ ersetzt, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker. 

Mit einem großen Versprechen trat Oberbürgermeisterin Henriette Reker an die Schülerinnen und Schüler des Dreikönigsgymnasiums (DKG) heran: „Die Schülerschaft kann sich freuen auf eine der modernsten Schulen Deutschlands, mit viel Platz, offenen Lernbereichen – und das Ganze komplett umweltfreundlich, im Passivhausstandard und mit Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach.“ Ende 2021 begannen die Sanierungsarbeiten am 1977 eröffneten Schulgebäude an der Escher Straße 247, die fast einem Neubau gleichkamen – das Gebäude wurde bei der Sanierung komplett entkernt.

Nun erinnert nichts mehr an das in die Jahre gekommene, von massivem Beton geprägte Schulhaus: Große Fensterfronten, viel Licht und eine im separaten Gebäude untergebrachte Aula, und endlich die ersehnte Mensa für das im gebundenen Ganztag unterrichtende Gymnasium, das mit seinem Gründungsjahr 1450 – inklusive der Vorgänger-Standorte – das älteste Kölns ist. Und zu den Klängen von Michael Jacksons „Heal The World“ schwebte der Richtkranz in luftige Höhen – zuvor geschmückt mit Krepppapier und Wunschzettel-Röllchen der Schülerinnen und Schüler für ihr neues Quartier.

Der Neubau des Dreikönigsgymnasiums ist Teil des Kölner Schulbaupakets

Weit mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Vertreter von Stadt und beteiligten Firmen sowie externe Gäste feierten nun den ersten großen Meilenstein zur neuen Schule: Beim Richtfest auf dem Schulhof spielte die Schul-Bigband „Eye Of The Tiger“, gefolgt von der Titelmelodie des „Rosaroten Panthers“; hinterher ging's zum Umtrunk in die Turnhalle, die erhalten bleibt. „Ein großer Dank an all die Beschäftigten, die dies hier hochgezogen haben“, lobte Architekt Klaus Allnoch vom Kölner Architekturbüro hmp Allnoch und Hütt, der an die Weltkriegs-Munitionsfunde auf dem Gelände und die schwierige Corona-Phase erinnerte.

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Schülerinnen und Schüler stehen an einem Rednerpult

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 tragen einige der Wünsche vor, die die Klassen per Papierrolle an den Richtkranz gehängt haben. Neben ihnen steht Schulleiterin Barbara Wachten.

Das Vorhaben ist Teil des Kölner Schulbaupakets mit mehr als 22 derzeit laufenden Projekten unter Beteiligung von General- oder Totalunternehmern – welche die Bauausführung, im zweiten Fall auch die Planung, komplett „aus einer Hand“ übernehmen. Mit diesem werde man den „jahrzehntelangen Sanierungsstau“ bei den Schulen auflösen, betonte Reker. Für die Sanierung ist das DKG seit Sommer 2021 auf ein Interims-Containergrundstück im Bürgerpark Nord gezogen, rund 700 Meter entfernt.

Geplant ist, das neue Schulgebäude im zweiten Quartal 2024 zu eröffnen, nach drei Jahren Bauzeit. „Ich bin zuversichtlich, meine Wette zu gewinnen, dass wir 2024 hier einziehen können“, verriet Schulleiterin Barbara Wachten schmunzelnd. „Es gab einige, die da gegen mich wetteten.“ Ebenso froh wie über den neuen Schulbau sei man über das funktionierende Interim, „das uns ohne Baulärm und Dreck lernen und unterrichten lässt“, so die Schulleiterin.


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