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Leverkusener ProjektentwicklerDie nächste Cube-Gesellschaft geht in Insolvenz

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45 Tochtergesellschaften von Cube Real Estate sind auf dem Briefkasten in der Bahnstadt Opladen verzeichnet.

45 Tochtergesellschaften von Cube Real Estate sind auf dem Briefkasten in der Bahnstadt Opladen verzeichnet.

Inzwischen wurde über fünf Untergesellschaften und die Muttergesellschaft Insolvenzverfahren eröffnet.

Aus dem Firmengeflecht von Cube Real Estate gibt es eine weitere Insolvenz: Über das Vermögen der Leverkusener Untergesellschaft Cube Asset Mitte 1 GmbH wurde am 7. August wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit sind inzwischen fünf Tochtergesellschaften des Immobilienentwicklers aus Opladen insolvent.

Betroffen sind neben der Cube Asset Mitte 1 GmbH die Cube Asset X GmbH, die Cube Asset XIV GmbH, die Cube Asset 25 GmbH & Co. KG sowie die Cube Asset Mitte 2 GmbH. Auch Projekte in der Opladener Bahnstadt gehören zu den betroffenen Gesellschaften. Für die neue Insolvenz wurde ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt.

Bahnstadt soll trotz Insolvenz weitergehen

Schon im Februar hatte eine weitere Tochtergesellschaft für Schlagzeilen gesorgt. Die Cube Asset XIV GmbH meldete am 26. Februar Insolvenz an. Die Gesellschaft gehört zur Cube Real Estate AG, die ihren Sitz in der Werkstättenstraße in Opladen hat.

Damals erklärte Andreas Schönfeld, Geschäftsführer der Bahnstadt, nach eigener Erinnerung, die Gesellschaft sei nicht in Bauvorhaben der neuen Bahnstadt involviert. Die Nachricht sei zwar „keine gute Nachricht“, dennoch betonte Schönfeld: „Wir arbeiten weiter mit Cube am Projekt zusammen.“

Cube Real Estate hatte 2021 die Entwicklung des Bahnhofsquartiers zwischen Europaallee, Busbahnhof und Freiherr-vom-Stein-Straße übernommen. Bislang ist dort außer der Sperrung des Parkplatzes wenig geschehen. Ursprünglich sollte das zentrale Baufeld bis 2030 fertiggestellt werden.

Für die Muttergesellschaft Cube Real Estate AG wurde im Mai ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angeordnet. Das Unternehmen nennt gestiegene Baukosten, veränderte Finanzierungsbedingungen und die schwierige Marktlage als Gründe für die wirtschaftlichen Probleme.