Köln in ZahlenDie besten Fragen und Fakten zum Kölner Zoo und seinen Tieren

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Mehrere Erdmännchen sitzen in einem Korb im Kölner Zoo

Die Erdmännchen gehören zu den Publikumslieblingen des Kölner Zoos.

Wissen Sie, was ein Ticket bei der Eröffnung des Kölner Zoos gekostet hat? Oder welches Tier am meisten wiegt? Hier erfahren Sie es.

Der Kölner Zoo ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Stadt. Seit mehr als 160 Jahren bietet er Menschen aller Generationen einen Einblick in die Artenvielfalt der Erde. Doch welche der hier vertretenen Tierarten ist die größte? Welche kann am schnellsten rennen? Und welche ist am teuersten? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserer aktuellen „Köln in Zahlen“-Folge.

Klicken Sie sich durch unsere Fakten, die Sie bestimmt noch nicht kannten. Viel Spaß!

So groß wird ein Giraffenweibchen. Damit ist es das größte Tier im Kölner Zoo. Doch leider nicht mehr lange. Wegen Umbauarbeiten am Gehege müssen die Publikumslieblinge „Maru“ und „Koobi“, bald ausziehen. Ob die beiden nach dem voraussichtlichen Ende der Arbeiten im Jahr 2025 zurückkehren, ist noch unklar. Sicher ist nur, dass es wieder Giraffen im Kölner Zoo geben wird.

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Das ist das Gewicht des Elefantenbullen „Bindu“. Geboren wurde er auf Sri Lanka. Im Jahr 1984 brach Bindu in seinem damaligen Zoo in Port Lymphe einem Pfleger mit einem Rüsselschlag das Genick. Einen weiteren versuchte er mit seinem Rüssel zu erdrosseln. Nur mit viel Glück konnte sich der Pfleger befreien. Danach war man in England froh, den Bullen nach Köln abgeben zu können. Seit 2022 lebt Bindu hier getrennt von der restlichen Elefantenherde, nachdem er einer Elefantenkuh so schwere Verletzungen zugefügt hatte, dass diese eingeschläfert werden musste.

So viel wiegt eine Blattschneideameise. Die Insekten sind gleichzeitig die leichtesten und kleinsten Bewohner des Zoos. Jedes Ameisenvolk ist in Kasten gegliedert, die jeweils auf unterschiedliche Aufgaben spezialisiert sind.

Das ist die Höchstgeschwindigkeit eines Gepards, dem schnellsten Tier im Kölner Zoo. Wenn notwendig kann die Raubkatze wie ein moderner Sportwagen in wenigen Sekunden auf diese Geschwindigkeit beschleunigen. 2012 machte der Kölner Gepard „Nelson“ Schlagzeilen, als er mit einem kräftigen Sprung die Begrenzungen seines Geheges überwand.

So viel kostet ein einzelner Elefant jährlich an Unterhalt. Das macht ihn zum teuersten Tier im Kölner Zoo. Ausgegeben wird das Geld für Futter, Personal, Energie und die medizinische Versorgung. Insgesamt leben zehn Elefanten im Zoo.

Diese Menge Fleisch bekommen Großkatzen wie der Amurtiger oder der Asiatische Löwe pro Tag im Kölner Zoo. Ein Tag pro Woche wird gefastet. 2023 ist eine neue Tigerdame in den Zoo gekommen. Sie soll für Nachwuchs bei den Raubkatzen sorgen.

So viele der kleinen Insekten leben im Kölner Zoo. Keine andere Spezies ist auch nur annähernd in so großer Zahl vertreten. 

Über 50 Jahre: So lange leben einige der Flamingos und die Nilkrokodile schon im Kölner Zoo. Die ältesten Flamingos sind Anfang der 1970er Jahre im Zoo geschlüpft. Nahezu alle Bewohner werden im Zoo selbst geboren. Pro Jahr kommen so etwa 2000 Tiere hinzu.

512.000 Tiere: So viele Tiere leben heute insgesamt im Zoo. Sie gehören rund 800 Arten an. 1868, acht Jahre nach der Gründung des Kölner Zoos, waren es bereits 1478 Exemplare aus 494 Arten.

Mehr als 1 Million Besucher: Diese Zahl verzeichnet der Kölner Zoo im Schnitt pro Jahr. Die meisten Besucher pro Wochenende kamen in der jüngeren Vergangenheit an einem sonnigen Frühlingswochenende im Jahr 2014. Insgesamt 24.000 Menschen kamen am Samstag und Sonntag in den Zoo.

250 Angestellte: So viele Menschen braucht es, um den Zoo in der Hochsaison am Laufen zu halten. Rund 170 von ihnen arbeiten als Tierpfleger, Gärtner, Tischler und Elektriker im Zoo. 80 weitere Menschen kümmern sich um die Gastronomie und den Shop.

10 Silbergroschen: Das war der Preis einer Tageskarte an einem Wochentag im Jahr 1864. Bei der Eröffnung des Zoos vier Jahre zuvor gab es sogar zunächst ausschließlich Jahreskarten zu kaufen. Diese kosteten 5 Taler und waren damit nur für einen kleinen Teil der Kölner Bevölkerung überhaupt bezahlbar.

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