Sehenswürdigkeit Nummer einsDer Kölner Dom in Zahlen

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schlattafeln dom

Historische Schaltanlagen im Dom.

Köln – Der Chor – der Ostteil des Kölner Doms – feiert Jubliläum, er wurde vor 700 Jahren geweiht. Im Jahr 1322 von übernahm Erzbischof Heinrich II. von Virneburg das Zeremoniell. Über die Jahrhunderte wurde am Dom gebaut und ein komplexes Gebäude erwuchs (Hier finden Sie exklusiv eine 3D-Ansicht des Kölner Doms).

Wenn im Dom alle Türen knallen sollen, sind mindestens 456 Handgriffe nötig – so viele Türen hat die Kathedrale. Wir zeigen ein paar Zahlen und Fakten rund um die markanteste und dominierende Kölner Sehenswürdigkeit zu werfen.

Kölner Dom: Höhe 157,22 Meter

Der Dom ist 144,58 Meter lang, der Nordturm. Der höchste Punkt ist die Spitze des Südturms mit 157,22 Meter. Der Nordturm bringt es auf 157,18 Meter.

Die Westfassade zur Domplatte ist 61,54 Meter breit – die Front war bei ihrer Fertigstellung 1880 die größte Kirchenfassade weltweit. Der Dom selbst ist mit einem umbauten Raum von 407.000 Kubikmetern zwar mächtig. Die Grundfläche von 7914 Quadratmetern entspricht aber nur etwa einem Drittel der Maße des Petersdoms in Rom.

Kölner Dom: Jährlich sechs Millionen Besucher

Jährlich kommen sechs Millionen Besucher zum Dom, er ist das beliebteste Fotomotiv der Stadt Köln.

Kölner Dom: Die Kirche wiegt 300.000 Tonnen

Die Möglichkeiten statischer Berechnungen zu Beginn des Baus im Jahr 1248 waren noch nicht sehr fortentwickelt. Daher wurde das Fundament des Doms überdimensioniert geplant. Es reicht bis zu 16 Meter tief. Kirche und Fundament zusammen wiegen geschätzte 300.000 Tonnen.

Kölner Dom: 123 Wasserspeier zieren die Fassade

Die mit Bleiplatten belegten Dachflächen sind 12000 Quadratmeter groß. Ein komplexes Geflecht von Regenkanälen und -rinnen durchzieht den Dom. An den Seitenstreben sind insgesamt 123 Wasserspeier angebracht, um die Regenmassen, die auf das Dach fallen vom Gebäude wegzuführen.

Kölner Dom: Die Deckenhöhe beträgt 43,35 im Mittelschiff

Die zahlreichen Stützen am Dom äußeren stabilisieren die fünf Mittelschiffe. Dank der Konstruktion konnten die Dombaumeister bereits im Mittelalter eine Höhe von 43,35 Metern im Mittelschiff realisieren.

Die größte Glocke im Dom ist die Petersglocke, der sogenannte „dicke Pitter“. Er ist eine von insgesamt zwölf Glocken, die in der Kirche hängen.  Die zwölfte Glocke ist am 6. März 2023 aufgehängt worden – in Vorbereitung des 100. Jubiläums der Petersglocke. (mdo)

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