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Basketballerinnen gewinnen Spitzenspiel souveränBBZ Opladen reicht gegen Rotenburg eine starke Halbzeit

Lesezeit 2 Minuten
Eine Basketballspielerin setzt zum Wurf an.

Lara Brinkmann (links) erzielte gegen Rotenburg sechs Punkte für Opladen.

Das Zweitliga-Team von Trainerin Grit Schneider findet nach der Pause vor allem aus der Distanz seinen Rhythmus. 

Es ist schon merkwürdig in der Lützenkirchener Heisenberg-Halle. Seit geraumer Zeit sammeln sich die Zuschauer bei den Spielen der Zweitliga-Basketballerinnen der BBZ Opladen Hawks auf zwei Reihen. Oben, am Gang. Die ausziehbare Tribüne, die bis an den Spielfeldrand heranreicht, kann nicht mehr ausgefahren werden. Repariert werden müsste sie von der Stadt Leverkusen. Aber das geschieht nicht. Das Hallendilemma in Leverkusen.

Die Hawks ließen sich davon jedoch nicht beeinflussen und gewannen die Partie gegen Rotenburg am späten Samstagabend mit 83:57 (30:34). In den ersten beiden Vierteln hatte das Team von Grit Schneider arge Probleme mit der physischen Spielweise des Gegners, traf dazu auch über weite Strecken sehr schlecht. Die Gäste setzten sich mit einem 14:0-Lauf auf 28:15 ab, ehe das BBZ mit einem 13:0-Run konterte.

Nach der Pause kam Opladen deutlich bissiger aus der Kabine, setzte den Tabellenvierten wesentlich stärker unter Druck. Die Folge: Rotenburg traf schlechter, verlor häufiger den Ball. Opladen präsentierte sich dagegen treffsicherer. Vor allem die Dreier (Leo Schütter und Greta Kröger) fielen endlich. Ein 18:2-Zwischenspurt ließ aus einem 33:39 ein 51:41 werden.

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Schütter und Kröger hatten Gefallen an Dreiern gefunden und legten im Schlussviertel nach. Romy Bär glänzte mit tollen Assists, das Team kontrollierte die Rebounds.

Überhaupt zeigte sich das BBZ nun wesentlich spielfreudiger, was sich prompt im Ergebnis niederschlug. Rotenburg wurde phasenweise überrollt; von einer Partie auf Augenhöhe, wie noch in der ersten Hälfte, war nicht mehr viel übrig geblieben.

„Wir haben eine Halbzeit gebraucht, um richtig anzukommen. Es ist schade, dass wir nicht von Beginn an so aufgetreten sind. Dann haben wir aber richtig gut gespielt“, fasste Grit Schneider zusammen.

BBZ Opladen: Schütter (22), Kröger (16), Ellenrieder (11), Marré (10), Kröner (8), Brinkmann (6), Bär (4), Wolff (4), Kerluku (2), Arz, Koopmann.

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