Beim Ballkristall der Blauen Funken hat sich Präsident Björn Griesemann wieder bei einem großen Auftritt öffentlich gezeigt. Zwei Monate nach dem Flugzeugabsturz, bei dem sein Vater und weitere Familienmitglieder gestorben waren.
Am Tag nach der Sessionseröffnung ziehen Kölner Polizei und Ordnungsamt Bilanz: 335 Mal ist die Polizei binnen 24 Stunden ausgerückt. Die Feiernden in der Stadt haben die Einsatzkräfte bis tief in die Nacht beschäftigt.
Zum Sessionsauftakt in der Altstadt waren nicht nur echte Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, auch „Swat“-Kräfte tummelten sich in den Straßen – in Verkleidung. Trotz Kriegs-Assoziation liegt das Kostüm im Trend.
Mit einem enormen Andrang auf die Feier-Hotspots im Kwartier Latäng begangen Zehntausende den Sessionsauftakt in Köln. Die Stimmung blieb überwiegend friedlich, es gab aber auch negative Höhepunkte. Wir ziehen Bilanz.
In der Altstadt feiern die Menschen am 11.11. den Straßenkarneval in vollen Zügen. In den kleinen, engen Gassen trifft man nicht nur Kölner und Ur-Karnevalisten, sondern auch junge Menschen und niederländische Musiker.
Gesperrte Straßen, Zäune, nur noch ein Zugang – erstmals greift am 11.11. ein Schutzkonzept im Zülpicher Viertel in Köln. Was bedeutet das für die Feiernden? Was erwartet die Anwohner? Fragen und Antworten zum Thema.
Alkoholexzesse, Übergriffe, Müll, eine „Ballermannisierung“ – auch im Vorfeld dieser Karnevalssession wird das Feierverhalten junger Menschen in Köln wieder scharf kritisiert. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht dabei immer die Zülpicher Straße. Dabei feiern junge Kölnerinnen und Kölner nicht nur an anderen Orten der Stadt deutlich gesitteter – sie engagieren sich auch in Traditionsgesellschaften.